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FÖRDERMITTELÜBERGABE STROMBRÜCKE

Magdeburg erhält rund 50 Millionen Euro Fluthilfe für Strombrückenverlängerung

2016-06-23_Visualisierung_Cracauer_Strasse_V3.1b_4zu3 © Leonhardt, Andrä und Partner
© Leonhardt, Andrä und Partner

Die umfassende Erneuerung der Strombrückenverlängerung in Magdeburg soll mit insgesamt 50 Millionen Euro aus dem Fluthilfefonds finanziell unterstützt werden. Das Hochwasser 2013 hat nirgendwo so große Schäden verursacht wie in Sachsen-Anhalt, erklärte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, am 29. Juni bei der Übergabe eines vorläufigen Zuwendungsbescheides an Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Beim Elbe-Hochwasser vor drei Jahren war auch in Magdeburg besonders die kommunale Infrastruktur sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die rund 50 Millionen Euro Fördermittel sind laut Minister Webel der landesweit größte Betrag für die Wiederherstellung kommunaler Infrastruktur, die durch die Hochwasser-Katastrophe zerstört wurde. Das Fördergeld wird u.a. für den Ersatzneubau der Anna-Ebert-Brücke verwendet. Hinzu kommt der umfangreiche Ausbau zahlreicher Straßenanschlüsse, wie z.B. Am Winterhafen und am Kleinen Werder. Die Stadt Magdeburg beteiligt sich an der Gesamtmaßnahme mit rund sieben Millionen Euro.

Ich danke dem Bund für die finanzielle Unterstützung aus dem Fluthilfefonds sowie dem Land Sachsen-Anhalt für die Ausreichung der Mittel, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Mit dem neuen Strombrückenzug wird eine hochwassersichere und leistungsstarke Verkehrsachse über die Strom-, Zoll- und Alte Elbe entstehen. Eine vollständige und nachhaltige Hochwasserschadensbeseitigung an der alten Anna-Ebert-Brücke auch unter den Aspekten der heutigen Verkehrsbelastung ist nicht mehr möglich.

Seit August 2015 läuft das Planfeststellungsverfahren für den Strombrückenzug. Der Planfeststellungsbeschluss wird im II. Quartal 2017 erwartet. Geplanter Baubeginn ist im Juli 2017, Bauende im März 2020. Die Alte Elbe wird mit einer einhüftigen Pylonbrücke überspannt. Die Zollelbe wird mit einem einhüftigen Rahmen gekreuzt und die bestehende Neue Strombrücke wird verlängert. Zur Anbindung des hochwassersicheren Brückenzuges sind auf dem Heumarkt ein neues Gleisdreieck und die Verschwenkung der Cracauer Straße geplant.

 

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