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Startschuss für das künftige Dommuseum

Die Landeshauptstadt Magdeburg und die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH (Wobau) haben am 7. Juli den Mietvertrag für das künftige Dommuseum in der ehemaligen Staatsbank unterschrieben. Die Wobau – als Vermieter – baut derzeit das Gebäude um. Nach der Fertigstellung wird es neben dem Dommuseum auch die neue Unternehmenszentrale der Wobau beherbergen.
OB Dr. Trümper und Peter Lackner, Geschäftsführer der Wobau, unterzeichnen im Beisein des Kulturbeigeordneten Prof. Matthias Puhle den Mietvertrag für das künftige Dommuseum.
„Mit dem Umbau der ehemaligen Staatsbank schafft sich die Wobau nicht nur eine neue Unternehmenszentrale, sondern Magdeburg erhält auch ein passendes Domizil für das schon lange geplante Dommuseum“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der Unterzeichnung des Mietvertrages. „Mit dem neuen Museum können die spektakulären Funde der Grabungen am Domplatz und im Dom und die damit einhergehenden Rückschlüsse auf die bedeutende Geschichte unserer Stadt endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden.“

Nach der Erteilung der Baugenehmigung erfolgte nun auch die Unterzeichnung des Mietvertrages zwischen Wobau und Landeshauptstadt für das zukünftige Dommuseum. „Wir liegen im Zeitplan“, sagte Peter Lackner, Geschäftsführer der Wobau. „Im gesamten Gebäude laufen derzeit die Entkernungsarbeiten und vorbereitenden Maßnahmen zum Um- und Ausbau des Gebäudes. Zudem haben der Rohbau zur Herstellung der neuen Raumaufteilungen und die Vorbereitungen zur Installation der Lasten- und Personenaufzüge begonnen. Nach derzeitiger Planung sollen die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen Mitte 2017 weitestgehend abgeschlossen sein, so dass dann mit der Innengestaltung des Museums begonnen werden kann.“ Im Herbst 2018 soll das Dommuseum eröffnet werden.

Mit der neuen Unternehmenszentrale der Wobau und dem Dommuseum wird dieser zentrale Standort mitten in Magdeburg zu neuem Leben erweckt. Dem künftigen Dommuseum stehen insgesamt ca. 1.850 m² im unteren Bereich zur Verfügung. Diese setzen sich aus der Museumshalle und dem Foyer mit Café im Erdgeschoss sowie Büroräumen, Lagerflächen und musealem Depot in den Zwischen- und Untergeschossen zusammen. Die Besucher können die Ausstellungsräume des Museums zukünftig über einen neugeschaffenen Eingang auf der Nordseite barrierefrei erreichen. Vor dem Eingangsbereich des Museums werden neben einer Rampe für Rollstuhlfahrer auch neue Sitz- und Verweilzonen als Sammelpunkte für Reisegruppe oder Schulklassen geschaffen.

Im ersten und zweiten Obergeschoss wird die Wobau ihre zentralen Verwaltungsbereiche auf einer Fläche von ca. 3.200 m² unterbringen. Bereits im Spätsommer/Herbst 2017 ist der Einzug vorgesehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dann in modernen und freundlichen Büroräumen arbeiten.

Aktueller Sachstand und Entstehung des Vorhabens „Dommuseum“

Das Projekt des neuen Museums am Dom ist eine bisher noch nicht dagewesene Kooperation der Landeshauptstadt Magdeburg, des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/ Landesmuseum für Vorgeschichte und der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt. Es wird als Außenstelle des Kulturhistorischen Museums Magdeburg entstehen und als Projekt durch dieses inhaltlich betreut.

Ausgangspunkt für das neue Museum waren die Domplatzgrabungen und die Grabungen im gotischen Dom, die eine Vielzahl spektakulärer Funde erbrachten, die für die Geschichte der Stadt seit der Zeit Ottos des Großen von großer Bedeutung sind. Dazu gehören natürlich vor allem auch die wiederaufgefundenen Gebeine der Königin Editha. Daraus erwuchs der Wunsch, diese Funde dauerhaft in Magdeburg zu präsentieren. Da dies in der bestehenden musealen Struktur nur schwer möglich gewesen wäre, entstand die Idee eines eigenen Museums.

Bereits 2009 wurde ein Letter of Intent zur „Schaffung einer Dauerausstellung zur Geschichte des Magdeburger Doms und seiner Vorgängerbauten im ehemaligen Reichsbankgebäude am Domplatz“ verabschiedet. Unterzeichnende Partner bei dieser Startvereinbarung waren die Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt, das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/ Landesmuseum für Vorgeschichte und die Landeshauptstadt Magdeburg. Im Frühjahr 2015 wurde die entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen den drei Partnern unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist die Einrichtung des Dommuseums und die Präsentation der Grabungsfunde.

Insgesamt wird das neue Museum ca. 150 Exponate beinhalten. Die genauen inhaltlichen und gestalterischen Planungen erfolgen durch eine Projektgruppe, der Vertreter aller Kooperationspartner angehören, und den wissenschaftlichen Beirat. Zu den herausragenden Exponaten werden der Bleisarg und die Grabbeigaben der Königin Editha, die Grabausstattungen der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen gehören. Zudem wird das Kulturhistorische Museum die Grabungsfunde der Altgrabungen von 1959 bis 1968 einbringen sowie Altfunde aus den Grablegen der Magdeburger Erzbischöfe. Neben den Fundkomplexen von Dom- und Domplatz wird die Präsentation durch weitere Baufragmente und Ausstattungsgegenstände aus dem Magdeburger Dom als Dauerleihgabe der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt unterstützt, z.B. die originale Strahlenkranzmadonna und die Patrone des Domes, der hl. Mauritius und die hl. Katharina aus dem Westwerk des gotischen Domes.

In der Diskussion um den Namen für das neue Museum entschied sich der Magdeburger Stadtrat in seiner Sitzung vom 17.03.2016 gegen den von den Projektpartnern vorgeschlagenen Namen „Ottonianum Magdeburg - Das Museum am Dom“ und für den Namen „Dommuseum Magdeburg“. Der Oberbürgermeister wurde beauftragt, in der Diskussion mit den beiden anderen Kooperationspartnern diesen Namen vorzuschlagen. Ein neuer Namensvorschlag, der aus den Beratungen der Kooperationspartner und den Beratungen mit dem wissenschaftlichen Beirat des „Dommuseums“ hervorgegangen ist, wird dem Stadtrat nach der Sommerpause vorgelegt.

OB Dr. Trümper und Peter Lackner, Geschäftsführer der Wobau
OB Dr. Trümper und Peter Lackner, Geschäftsführer der Wobau
künftiges Dommuseum
künftiges Dommuseum
Startschuss für das Dommuseum
Startschuss für das Dommuseum
Bau hat begonnen
Bau hat begonnen
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