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Stadtverwaltung fördert Teilhabe schwerbehinderter Beschäftigter in Ämtern und Fachbereichen - Integrationsbericht für 2014 und 2015 liegt vor

Mehr als sechs Prozent der Beschäftigten in der Magdeburger Stadtverwaltung sind schwerbehindert. Das geht aus dem neuen Integrationsbericht der Landeshauptstadt hervor, den die Verwaltung jetzt vorgelegt hat. Waren 2014 insgesamt 235 schwerbehinderte und gleichgestellte Mitarbeiter in einem Beschäftigungsverhältnis mit der Landeshauptstadt, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 239.
„Die Magdeburger Stadtverwaltung fördert nicht nur die Teilhabe schwerbehinderter Mitarbeiter am Arbeitsleben, sie bietet ihnen auch gut ausgestattete und individuell angepasste Arbeitsplatzbedingungen“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zur Herausgabe des neuen Integratiosnberichtes. „Selbstverständlich erfüllen wir als Arbeitgeber auch die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtquote.“

Das Sozialgesetzbuch schreibt eine Beschäftigung schwerbehinderter Menschen von mindestens fünf Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Äquivalent zu der steigenden Integrationsquote in der Stadtverwaltung nahm auch die Anzahl der Beratungsgespräche zu. Die Anzahl dieser Beratungsgespräche stieg von 258 im Jahr 2014 auf 375 im vergangenen Jahr. Diese erfolgen durch die Vertrauensperson der Schwerbehinderten, Ines Schmidt. Sie hat diese Funktion 2006 übernommen und wurde 2010 und 2014 wiedergewählt.

Neben der Vertrauensperson als Ansprechpartnerin und den individuellen Beratungsgesprächen bietet die Landeshauptstadt ihren schwerbehinderten Beschäftigen weitere konkrete Unterstützungsleistungen. Dazu gehören unter anderem Arbeitsplatzbegehungen, um den Hilfebedarf an behindertengerechter Arbeitsplatzausstattung zu ermitteln. An diesen nehmen auch Vertreter des Integrationsamtes und des Integrationsfachdienstes teil.

In diesem Zuge konnten im vergangenen Jahr komplette Arbeitsplatzausstattungen mit höhenverstellbaren Steh- und Sitzschreibtischkombination, größeren Monitoren, spezieller blindengerechter Software oder auch speziellen Rollhockern zur Verfügung gestellt werden. Ein sehbehinderter Mitarbeiter im Telefonservice hat sogar einen Blindenhund, der ihn bei der Orientierung im städtischen Gebäude am Breiten Weg unterstützt und ihm somit die vollständige Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht.

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