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„Magdeburg spielt fair“: Landeshauptstadt und Evangelische Kirche veranstalten Fußballturnier - Am 2. Juli um 15.00 Uhr im Stadion der Bauarbeiter

Unter dem Motto „Magdeburg spielt fair“ veranstalten die Landeshauptstadt Magdeburg und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) am 2. Juli von 15.00 bis 20.00 Uhr ein Kleinfeldfußballturnier im Stadion der Bauarbeiter. Interessierte Zuschauer sind zur Unterstützung der Spieler herzlich willkommen.
Hallenfußball TASPP - Fotolia

„16 verschiedene Mannschaften, darunter von Studierenden und sozialen Organisationen, aber auch Flüchtlingsteams und die Gewinner des ALSO-Cups treffen bei dem Turnier freundschaftlich aufeinander“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, der gemeinsam mit der Landesbischöfin Ilse Junkermann die Schirmherrschaft übernommen hat. „Gespielt wird mit Bällen, die im Rahmen des Fairen Handels produziert wurden.“
 
Den Ehrenanstoß für das Turnier gibt Ilse Junkermann. „Während unsere Welt in Bewegung ist und in Frankreich die Europameisterschaft ausgetragen wird, wollen wir mit Freunden in Magdeburg ebenfalls einen Cup ausspielen“, sagt Hans-Joachim Döring, Beauftragter für Entwicklungsarbeit in der EKM und Mitinitiator des Turniers. Damit möchten wir auch auf das klassische Anliegen der Völkerverständigung, auf die Begegnung mit Migranten und auf den Fairen Handel aufmerksam machen.“
 
Die Partien werden im Parallel-Spielbetrieb ausgetragen. Zu einem Team gehören sieben Spieler. Der Sieger des Turniers wird gegen 19.15 Uhr durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper mit einem Pokal geehrt. Zum Rahmenprogramm gehören außerdem Info-Stände zum Fairen Handel sowie der Workshop „Fußbälle selbst genäht“.
 
Organisiert wird das Fußballturnier von der Arbeitsgemeinschaft Fairer Handel beim Umweltamt der Landeshauptstadt sowie dem Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der EKM in Magdeburg. Der Ball, der während des Turniers zum Einsatz kommt, wurde in Pakistan nach Fairtrade-Standards gefertigt. Die Näherinnen und Näher erhalten höhere Löhne für ihre Arbeit, als von den großen Sportartikelherstellern üblicherweise gezahlt werden.

Hintergrund

Der sogenannte Fairtrade-Mindestpreis ist ein Mindestkriterium für den Fairen Handel. Zudem gelten partnerschaftliche Prinzipien wie zum Beispiel langfristige und möglichst direkte Handelsbeziehungen. Bei Bedarf erhalten die Genossenschaften schon vor der Lieferung eine Anzahlung als Vorfinanzierung. Außerdem sind im Fairen Handel ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit verboten. Angestellte auf Plantagen und in Fabriken erhalten eine angemessene Bezahlung und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub und sozialer Vorsorge – alles Dinge, die bei uns selbstverständlich sind. In den Industrienationen leisten viele engagierte Menschen Bildungs- und politische Arbeit, um die Verbraucher zu informieren und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abzubauen. Fairer Handel trägt somit dazu bei, dass Produzenten in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit angemessen leben können.
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