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Vollsperrung unter den Bahnbrücken in der Ernst-Reuter-Allee wird verlängert

Die derzeitige Vollsperrung in der Ernst-Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke-Straße und Damaschkeplatz endet für die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe sowie für Radfahrer und Fußgänger Mitte September. Für den Kfz-Verkehr bleibt sie jedoch weiterhin bestehen. Darüber informierte der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann, am 21. April im Stadtrat der Landeshauptstadt. Ursprünglich war geplant, die derzeitige Sperrung im Juli aufzuheben.

Fahrplanänderung MVB durch Vollsperrung

„Während der vergangenen Monate ist es zu zeitlichen Verzögerungen beim Bauvorhaben auf der Baustelle gekommen.“, so Dr. Dieter Scheidemann. „Grund dafür sind statische Anpassungen der Planung, die bereits vor Beginn der Bohrpfahlarbeiten erfolgten, sowie daraus resultierende Mehrleistungen. Für die Durchführung des Bauvorhabens hat die Deutsche Bahn AG drei sogenannte Sperrpausen für die Demontage und den Neubau der Eisenbahnbrücken eingeplant. Diese Sperrpausen sind zwischen der DB AG und der Landeshauptstadt Magdeburg vertraglich vereinbart und müssen unbedingt eingehalten werden. Eine Verlängerung der bestehenden Vollsperrung ist deshalb unumgänglich, um den entstandenen Verzug wieder aufzuholen.“

Während der derzeitigen Vollsperrung erfolgen unter anderem der Rückbau vorhandener Medienleitungen, Kampmitteluntersuchungen im Bereich der rückgebauten Brückenbauwerke, Wasserhaltungsarbeiten, die Stabilisierung der Stützwände durch Mauerwerksinjektionen auf der Nordseite, die Herstellung der Bohrpfähle unter der westlichsten Eisenbahnbrücke nach deren Rückbau sowie die Herstellung der Kopfbalken und der Tunneldecke in diesem Bauabschnitt. Dazu ist auch eine bauzeitliche Verschiebung der vorhandenen Kabelhilfsbrücke der DB AG erforderlich.

Zudem muss das vorhandene MVB-Gleis auf einer Länge von 120 Metern bauzeitlich abgesenkt werden, um den öffentlichen Personennahverkehr in diesem Bereich ab Mitte September wieder zu sichern.

Im Anschluss nehmen die MVB ihren Betrieb wieder auf, und auch Radfahrer und Fußgänger können dann wieder durch das Baufeld gelangen. Durch die technologische Änderung bleibt neben der Straßenbahntrasse und den neuen Widerlagern lediglich Platz für eine sichere Führung von Fußgängern und Radfahrern. Deshalb kann der Kfz-Verkehr vorerst weiterhin nicht durch das Baufeld geleitet werden. Die Vollsperrung für den Kfz-Verkehr wird nach Aussagen des Baudezernats voraussichtlich bis Februar 2017 andauern. Voraussetzung dafür ist die Fertigstellung der südlichen Tunneldecke, sodass der Verkehr dann einspurig stadteinwärts geführt werden kann. Der ursprüngliche Bauablauf sah vor, die Tunneldecke auf der Südseite der Ernst-Reuter-Allee bis zum Sommer dieses Jahres komplett herzustellen und die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe sowie den Kfz-Verkehr über die südliche fertiggestellte Tunneldecke zu leiten.

Nach Information der zuständigen Bundesanstalt für Straßenwesen wird die Location Code List (LCL) regelmäßig überarbeitet und seit März 2016 als Version 15.1 geführt. Die Einführung in den Verkehrswarndienst wird am 14. Juni 2016 um 11.00 Uhr stattfinden. Erst dann sind die Voraussetzungen geschaffen im Stadtgebiet Magdeburg, also auch den Baubereich der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee, für die Verkehrsteilnehmer im Navigationssystem mittels TMC darzustellen.

 

Derzeitige Umleitungen für Kfz-Verkehr, Radfahrer und Fußgänger
Stadtauswärts wird der Kfz-Verkehr während der Vollsperrung über die Erzbergerstraße und den Universitätsplatz zur Ringauffahrt Albert-Vater-Straße umgeleitet. Ortskundige können zum Beispiel auch über das Schleinufer zur Ringauffahrt Südring/ Am Fuchsberg fahren. Wer vom Magdeburger Ring aus Richtung Autobahn 2 kommend in das Stadtzentrum möchte, sollte die Abfahrt Albert-Vater-Straße mit dem Ziel „Zentrum“ (Umleitungsstrecke U 6) nutzen. Kraftfahrer auf dem Ring aus Richtung Autobahn 14 können über den Fuchsberg und das Schleinufer in das Stadtzentrum fahren. Der Verkehr aus der Großen Diesdorfer Straße und der Olvenstedter Straße wird unverändert über den dortigen Abschnitt der Umleitungsstrecke U 6 über den Adelheidring, den Magdeburger Ring, die Ringanschlussstelle Liebknechtstraße und zurück zur Ringanschlussstelle Walther-Rathenau-Straße umgeleitet. Ortskundige können auch die Abfahrten zur Halberstädter Straße, zum Südring/ Fuchsberg oder zum Lemsdorfer Weg nutzen.

Die Fußgängerumleitung führt während der Sperrungen durch den Personentunnel des Magdeburger Hauptbahnhofs. Radfahrer können ebenfalls den Tunnel nutzen, müssen ihr Fahrrad jedoch schieben. In Auswertung von Zählungen der DB AG im Bahnhofstunnel während der letzten Vollsperrung gibt es ab 29. März keine zeitlichen Einschränkungen für fahrradschiebende Fußgänger. Die Umleitungen für Radfahrer führen über die Geh- und Radwege in nördlicher Richtung östlich des Magdeburger Ringes bis zur Albert-Vater-Straße/ Walther-Rathenau-Straße (durch das Glacis) in Richtung Universitätsplatz bzw. in südlicher Richtung über Maybachstraße/ Platz des 17. Juni und Hallische Straße in Richtung Hasselbachplatz.

Weitere Informationen zum Projekt „Ausbau Eisenbahnknoten Magdeburg“ gibt es im Infopunkt von DB AG und Landeshauptstadt Magdeburg vor dem Hauptbahnhof Magdeburg (Öffnungszeiten: mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr sowie freitags und samstags von 14.00 bis 18.00 Uhr) oder im Internet unter:
http://bauprojekte.deutschebahn.com/p/knoten-magdeburg sowie
http://www.magdeburg.de/Start/Bürger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Verkehr/Eisenbahnüberführung-Ernst-Reuter-Allee

 

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