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Studenten aus Tokio erkunden Magdeburg
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Studenten aus Tokio zu Gast in Magdeburg - Fachexkursion zur Stadtentwicklung und zum Stadtumbau

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann, hat heute 26 Studierende und zwei Professoren der Hôsei Universität Tokio in Magdeburg empfangen. Die Studierendengruppe wird im Rahmen einer Fachexkursion durch die neuen Bundesländer zwei Tage in der Landeshauptstadt zu Gast sein und Wissenswertes über Stadtentwicklung und Stadtumbau erfahren.

Die Studierendengruppe aus Tokio vor dem Kloster Unser Lieben Frauen
Die Studierendengruppe aus Tokio vor dem Kloster Unser Lieben Frauen

Nach dem Empfang am Stadtmodell im Infopavillon sowie einer Kurzvisite im Kloster Unser Lieben Frauen wurden zunächst das Baugebiet Elbbahnhof sowie die Grünanlagen auf dem ehemaligen städtischen Kohlebahnhof in Buckau besichtigt. Anschließend erfolgte ein Rundgang durch das Sanierungsgebiet Buckau. Dabei wurden die kleinen „Taschenparks“, die eine Aufwertung des Wohnumfeldes wie auch eine erhebliche Verbesserung des öffentlichen Freiraumangebotes ermöglicht haben, und mehrere interessante Bauprojekte besichtigt. Die Studierenden waren sehr an den verschiedenen in Magdeburg praktizierten Formen der Bürgerbeteiligung sowie an Projekten von „unten“ – d.h. aus dem Stadtteil heraus initiierte und durchgeführte Vorhaben – interessiert.

Im Rahmen ihres Aufenthaltes in Magdeburg stehen für die Studierendengruppe außerdem der Elbauenpark als geschickte Neunutzung der ehemaligen sowjetischen Kasernenanlagen auf dem Cracauer Anger im Rahmen der BuGa 1999, der Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Interkulturelle Garten IKuGA in der Neuen Neustadt sowie der Wissenschaftshafen auf dem Programm. Begleitet wird die Fachexkursion durch das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg.

Die Studierenden von der Fakultät für Humanwissenschaften und Umwelt der Hôsei Universität Tokio sind zum ersten Mal zu Gast in Deutschland. Der sie begleitende Professor Hidetaka Tsuji war zuletzt im Jahr 1995 in Magdeburg. Bei einem Abstimmungsbesuch vor kurzem hier vor Ort war er sehr beeindruckt von den erheblichen Veränderungen. Schwerpunkt der neuntägigen Fachexkursion ist die DDR-Geschichte sowie die gesellschaftliche Veränderung nach der Wiedervereinigung mit ihren Auswirkungen auch auf das Stadtbild. Die Studierendengruppe hat bereits die Frauenkirche sowie das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden, das Museum der "Runden Ecke“ in Leipzig sowie die Innenstadt von Halle besichtigt. Dort ermöglichte ein Austausch mit Studierenden der Japanologie vertiefende Eindrücke vom urbanen Leben in einer postsozialistischen Stadt. Nach ihrem Besuch in der Landeshauptstadt wird die Gruppe das Atommüll-Endlager Morsleben, Abschnitte des Projektes „Grünes Band“, das DDR-Museum, das Mauermuseum und die japanische Botschaft in Berlin sowie Stadtumbaugebiete in Cottbus besuchen.

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