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Klimawandelanpassungskonzept für die Landeshauptstadt Magdeburg

Das Ziel des Klimaanpassungskonzeptes wird es sein, auf Grundlage der vorliegenden Analysen die klimasensitiven Handlungsfelder der Stadt zu identifizieren. Die Klimarisiken/-chancen und die entsprechenden Anpassungsmaßnahmen sollen möglichst konkret dargestellt werden.

Baukasten Klima wandelt Otto handelt

Laufzeit: 01.01.2016 bis 31.12.2016
Partner: Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz - Think
Förderkennzeichen: FKZ 03K01848


Im Themenkomplex Stadtklima / Klimaanpassung hat die Landeshauptstadt Magdeburg in den letzten Jahren erste Grundlagen geschaffen. So wurde im Jahr 2013 auf der Basis eines hochauflösenden mesoskaligen Klimamodells eine Planungshinweiskarte Stadtklima erarbeitet. Ergänzend dazu wurden 2014 in einem Fachgutachten Klimawandel ausgewählte Klimaveränderungen bis zum Jahr 2100 ausgewertet und mit den Handlungsfeldern Siedlungswasserwirtschaft und Humanbiometeorologie / menschliche Gesundheit in Verbindung gebracht. Nun soll im Anschluss eine Anpassungsstrategie für die Landeshauptstadt Magdeburg entwickelt werden. Folgende Arbeitsschritte sind erforderlich:

Bestandsaufnahme der kommunalen Systeme und ihrer Beeinflussung durch das Klima

Zunächst sollen die bisherigen Erfahrungen klimabedingter Auswirkungen (z.B. Hochwasser, Hitzeperioden, Starkregen, Sturm) und deren Folgen innerhalb des Magdeburger Stadtgebietes zusammengetragen und analysiert werden. Aus der Analyse soll hervorgehen, welche Bereiche im Stadtgebiet besonders von klimabedingten (Extrem-) Wetterereignissen und klimatischen Faktoren betroffen sind.

Konkrete Betroffenheiten identifizieren

Auf dieser Basis wird analysiert, welche besonderen Herausforderungen (Chancen und Risiken) durch langfristige Klimaveränderungen und (extreme) Wetterereignisse für die entsprechenden Handlungsfelder entstehen. Es soll analysiert werden, inwiefern im Stadtgebiet klimawandelempfindliche Bereiche existieren, in den Anpassungsmaßnahmen vorrangig durchgeführt und miteinander in Einklang gebracht werden müssen.

Kommunale Gesamtstrategie für die Klimawandelanpassung

Auf der Grundlage der ersten beiden Arbeitsschritte in Verbindung mit der Akteursbeteiligung wird anschließend eine Gesamtstrategie entwickelt, in der die zentralen Handlungsfelder benannt und mit möglichst konkreten Zielformulierungen verknüpft sind. Neben einem Textteil, soll die Gesamtstrategie auch in ein kartographisch-visuelles Format überführt werden (z.B. eine Fachkarte Klimaanpassung). Dies stellt die räumlich-visuelle Umsetzung der Gesamtstrategie dar und bildet eine wichtige Kommunikationsgrundlage.

Akteursbeteiligung

Der Akteursbeteiligung kommt bei der Konzepterstellung eine zentrale Funktion zu. Sie soll für die Notwendigkeit der Klimaanpassung sensibilisieren und eine Akzeptanz für den Anpassungsprozess schaffen. Dabei soll das Netz Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Bürgerschaft bestehen und als Institution verstetigen werden.

Maßnahmenkatalog

Es wird das Ziel verfolgt, für jedes betroffene Handlungsfeld bis zu 3 Maßnahmen zur Klimaanpassung zu definieren. Dabei kann es sich um ganz konkrete technische Maßnahmen, um eher strategisch-konzeptionelle Projekte oder auch um die Identifikation von notwendigen Fachanalysen handeln. Für jede Maßnahme wird ein Steckbrief erstellt

Controlling-Konzept

Das Hauptaugenmerk des Controlling Konzeptes wird auf Methoden und Instrumente gerichtet sein, die eine Evaluierung des Anpassungskonzeptes im Allgemeinen sowie der Maßnahmen im Speziellen möglich machen. Es sollen Indikatoren identifiziert werden, auf deren Basis die Evaluationen erfolgen kann.

Kommunikationsstrategie

Schon während der Konzepterstellung wird Multiplikatoren aus der Gesellschaft die Möglichkeit gegeben, sich aktiv in das Projekt einzubringen. Darüber hinaus soll ein Konzept erarbeitet werden, wie die Inhalte des Magdeburger Anpassungskonzeptes in der Bevölkerung verbreitet werden können und für die Umsetzung der Maßnahmen ein breiter Konsens und aktive Mitarbeit erreicht werden kann.

Logo der Klimaschutzinitiative und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz , Bau und Reaktorsicherheit

Projektträger Jülich

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