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Flüchtlingshilfe-Portal HelpTo in Magdeburg gestartet

Das Flüchtlingshilfe-Portal HelpTo ist seit dem 10. Dezember auch in der Landeshauptstadt Magdeburg online. Als erste Stadt außerhalb der Region Berlin-Brandenburg schließt sich die Ottostadt HelpTo an. Unter der Internet-Adresse magdeburg.helpto.de können sich Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Vereine sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert auf lokaler Ebene über das austauschen, was bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen benötigt wird. Auch die Flüchtlinge selbst gehören zur Zielgruppe, daher werden viele Informationen ebenfalls auf Englisch bereitgestellt.

OB Dr. Lutz Trümper und Daniel Wetzel, Vorstandsmitglied des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt, stellen das Flüchtlingshilfe-Portal HelpTo vor [Foto: Landeshauptstadt Magdeburg]

Bei einem gemeinsamen Pressegespräch stellten Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Daniel Wetzel, Vorstandsmitglied des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt, das neue Angebot vor. „Wir haben in Magdeburg bereits fünf Willkommensbündnisse und viele weitere private Initiativen, ohne deren Engagement die Betreuung so vieler Flüchtlinge gar nicht möglich wäre. Unsere Bürgerinnen und Bürger zeigen sich weltoffen und solidarisch gegenüber den Schutzsuchenden“, erklärt Oberbürgermeister Trümper mit Blick auf das Ehrenamt in der Stadt. „Hier kann das Portal sicherlich gute Dienste leisten.“ Auch die eigentliche Initiatorin der Kooperation mit dem Internetangebot, Beate Bröcker, nahm an dem Termin teil.

Laut Vorstandsmitglied Wetzel zielt das Angebot des Potsdamer Vereins auf die Vernetzung der verschiedenen Akteure ab: „Wir bieten HelpTo Kommunen als Ergänzung und Verbindung zu bestehenden und gut funktionierenden Netzwerken in der Flüchtlingshilfe an. Wir haben in Brandenburg bereits über tausend registrierte Nutzer, die vielen Flüchtlingen in unserer Region helfen konnten.“ Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe oder aber die Begleitung zum Amt stehen beispielhaft für die Angebote, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden können.

Internetnutzer selbst können den HelpTo-Organisatoren weitere Kommunen als Anwender vorschlagen. Genau dies hatte Beate Bröcker als engagierte Einwohnerin ihrer Stadt gemacht. Bei einer Recherche im Internet hatte sie das Angebot bei der Stadt Potsdam entdeckt, für gut befunden und den Betreibern die Landeshauptstadt Magdeburg als Partnerin empfohlen. Auch beim Oberbürgermeister fand die Initiative sofort Anklang.

Die Nutzer können in zehn verschiedenen Kategorien Angebote und Gesuche in das Portal einstellen: Sachspenden, Fahrdienste und Transporte, Familie und Kinder, Arbeit, Bildung und Wissenschaft, Begleitung und Beratung, Freizeit, Sprache, Projekte und Idee sowie Wohnen. Diese Hauptkategorien sind noch einmal in weitere Untermenüs aufgefächert. Ein internes Nachrichten-System ermöglicht eine geschützte Kommunikation zwischen Anbietendem und Interessenten. Außerdem können sich auf dem Portal die örtlichen Unterstützerinitiativen und andere Organisationen vorstellen.

Die Nutzung von HelpTo ist kostenfrei. Erforderlich ist lediglich eine Online-Registrierung mit Benutzername und Email-Adresse.

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