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Was benötigt man zur Versendung einer E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur?

Die qualifizierte elektronische Signatur ersetzt die persönliche Unterschrift. Um eine entsprechende Signatur erzeugen zu können, benötigt man eine Signaturkarte eines Zertifizierungsdiensteanbieters (Signaturkartenanbieter/Trustcenter). Diese wird nur einer natürlichen Person ausgestellt.
DSL Tastatur Netzkabel  [Foto von Heiko Barth - Fotolia]

Beantragung

Bei der Ausstellung einer Signaturkarte müssen bestimmte Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden, daher ist der Beantragungsprozess sehr zeitaufwändig. Der Ablauf ist regelmäßig folgender:
  • Sie wählen einen Signaturkartenanbieter aus. Eine Übersicht der aktuell tätigen Zertifizierungsdiensteanbieter finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen.
  • Die vom ausgewählten Anbieter vorgegebenen Antragsformulare sind entsprechend der Vorgaben auszufüllen und beim Anbieter einzureichen.
  • Nach Erhalt der notwendigen Unterlagen erfolgt die persönliche Überprüfung Ihrer Identität direkt durch den Signaturkartenanbieter oder einen benannten Identpartner.
  • Möglich ist auch der Erwerb des notwendigen Lesegerätes über den ausgewählten Anbieter.
  • Der Signaturkartenanbieter erstellt die Signaturkarte und stellt Sie Ihnen in einer sicheren Versandform mit einer PIN-Nummer zu.
  • Nach Eingang der Empfangsbestätigungen über die PIN-Nummer nimmt der Signaturkartenanbieter Ihre Zertifikate in einen entsprechenden Verzeichnisdienst auf und schaltet so Ihre Signaturkarte frei. Jetzt können Sie mit der Signaturkarte qualifiziert signieren.

Bitte beachten Sie, dass Einzelheiten je nach Regelungen und Geschäftsbedingungen des Anbieters differieren.

Kosten

Die Bereitstellung einer qualifizierten elektronischen Signatur ist mit Kosten verbunden, so bspw. für den Erwerb des Kartenlesegerätes und die Ausstellung der Signaturkarte. Hinsichtlich der konkreten Konditionen informieren Sie sich bei dem ausgewählten Anbieter.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Signaturkarte nur für einen bestimmten Zeitraum gültig ist. Das entsprechende Zertifikat muss zum Zeitpunkt der Anbringung der Signatur an dem Dokument gültig gewesen sein!

Was benötigt man zur Versendung einer De-Mail?

De-Mail ist ein sicherer elektronischer Nachrichtendienst, mit dem das vertrauliche und nachweisbare Versenden von Dokumenten und Nachrichten über das Internet möglich wird. De-Mail ist so leicht anzuwenden wie E-Mail, bietet aber zahlreiche Sicherheitsmerkmale, die der herkömmlichen E-Mail fehlen.

Für die Nutzung von De-Mail benötigen Sie ein De-Mail-Konto und die dazu gehörende De-Mail-Adresse. Aus dieser Adresse muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um eine De-Mail-Adresse handelt, z. B. vorname.nachname@De-Mail-Anbieter.de.

Beantragung

Bei der Anmeldung eines De-Mail-Kontos müssen bestimmte Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden, daher ist der Beantragungsprozess sehr zeitaufwändig. Der Ablauf ist regelmäßig folgender:

  • Sie wählen einen De-Mail-Anbieter aus. Eine Übersicht der aktuell akkreditierten De-Mail-Diensteanbieter finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie.
  • Es erfolgt die Registrierung eines De-Mail-Kontos beim ausgewählten Anbieter.
  • Notwendig ist auch hier die Überprüfung Ihrer Identität nach einem vom De-Mail-Anbieter vorgegebenen Verfahren, z. B. direkt durch De-Mail-Anbieter, durch einen benannten Identpartner oder anhand der Online-Ausweisfunktion im neuen Personalausweis.
  • Sind beide Schritte, Registrierung und Identifizierung, erfolgreich abgeschlossen, wird Ihr De-Mail-Konto freigeschaltet und Sie erhalten die Zugangsdaten vom ausgewählten De-Mail-Anbieter.

Bitte beachten Sie, dass Einzelheiten je nach Regelungen und Geschäftsbedingungen des Anbieters differieren.

Kosten

Es können gegebenenfalls Kosten für die Beantragung und das Vorhalten des De-Mail-Kontos beim Anbieter entstehen. Zudem kann der Versand einer De-Mail mit Kosten verbunden sein. Diese differieren in Abhängigkeit der Wahl der Versandart oder Kombination der Versandarten je Anbieter. Kosten können auch für die Weiterleitung oder Nachsendung einer De-Mail entstehen. Hinsichtlich der konkreten Konditionen informieren Sie sich bei dem ausgewählten Anbieter.

Versandarten

Zusätzlich zu einer Standard-De-Mail kann der Nutzer eine oder mehrere der folgenden Versandarten wählen:

  • Versandbestätigung (entspricht Einschreiben): Der Absender erhält eine von seinen De-Mail-Anbieter qualifiziert elektronisch signierte Bestätigung, dass er diese Nachricht verschickt hat.
  • Bestätigung des Versands mit hohem Authentisierungsniveau (Absenderbestätigt): Absender und Empfänger erhalten eine vom De-Mail-Anbieter des Absenders qualifiziert elektronisch signierte Bestätigung, dass der Absender mit hohem Authentisierungsniveau angemeldet war, als er diese De-Mail verschickt hat.
  • Eingangsbestätigung (entspricht Rückschein): Absender und Empfänger erhalten eine vom De-Mail-Anbieter des Empfängers qualifiziert elektronisch signierte Bestätigung, dass diese De-Mail im Postfach des Empfängers eingegangen ist.

Sie erhalten dadurch einen belastbaren Nachweis für Ihre elektronisch übermittelte Nachricht.

Darüber hinaus können Sie – zum Beispiel bei besonders vertraulich zu behandelnden Inhalten – eine weitere Sicherheitsoption wählen:

  • Persönlich: Der Absender legt fest, dass der Empfänger die Nachricht nur lesen kann, wenn er sich wie der Absender mit hohem Authentisierungsniveau angemeldet hat.

Die verschiedenen Versandarten und Bestätigungen kombinieren Sie von Fall zu Fall je nach Zweck bzw. Inhalt Ihrer De-Mail.

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Homepage der
Beauftragten der Bundesregierung für Informationssicherheit.

Hinweise

Das Authentisierungsniveau „normal“ entspricht dem bekannten anmelden per Benutzername und Passwort, wohingegen das Authentisierungsniveau „hoch“ an weitere Bedingungen geknüpft ist und beispielsweise ein Zertifikat, den elektronischen Personalausweis oder das Handy (SMS-TAN) erfordert.

Bitte beachten Sie auch, dass der Inhalt einer De-Mail nur Rechtswirkung entfaltet, solange diese in der entsprechenden De-Mailbox vorgehalten wird.

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