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Weitere Flüchtlingsunterkunft wird eröffnet - Neuer Standort in der Münchenhofstraße

Im Norden Magdeburgs, in der Münchenhofstraße 49, eröffnet die Landeshauptstadt Magdeburg eine weitere Flüchtlingsunterkunft. Fünf zweigeschossige Häuser mit insgesamt 176 Zimmern sollen künftig Wohnstätte für Asylbewerber werden.
Innenansicht Flüchtlingsunterkunft in der Münchenhofstraße
In den Wohneinheiten sind sowohl eine Zweier- als auch Dreierbelegung vorgesehen. Etwa 400 Personen können auf diese Weise am Standort untergebracht werden. Bereits Ende des Monats könnten die ersten Bewohner der Unterkunft einziehen.


„Für uns sind die Häuser ein Glücksfall“, erklärt die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit Simone Borris und erläutert: „Der Standort ist zentral gelegen und gut an die Versorgungsstrukturen im Umfeld angebunden.“

Die Häuser waren ursprünglich als Bestandteil des sogenannten LorenzQuartiers geplant, das an das Grundstück angrenzt. Diese überwiegend von Studenten bewohnten Zimmer wurden vorab mit einer Küchenzeile, einem Bett, Schreibtisch, Schrank und Stuhl eingerichtet.

„Drei der Häuser sind schon entsprechend ausgestattet gewesen, als es zum Vertragsschluss zwischen uns und der Landeshauptstadt kam“, erklärt der Geschäftsführer der LorenzQuartier GmbH Steffen Goldmann den unterschiedlichen Stand des Vermietungsobjekts. Insgesamt 120 Wohneinheiten sind demnach bezugsfertig. Lediglich ein zweites Bett wird hier von der Stadt noch zusätzlich aufgestellt.

Simone Borris: „Aufgrund des großen Bedarfs sind wir gezwungen, den Platz bestmöglich zu nutzen. Entsprechend ist für die ausgestatteten Häuser mindestens eine Zweierbelegung geplant.“

Die zwei weiteren Häuser werden erst Anfang Juli fertig gestellt sein. Dort sind neben Gemeinschaftsräumen und -küchen auch Wasch- und Trockenräume geplant. Die Wohneinheiten sollen in einer Dreierbelegung genutzt werden.

Zum Bedarf hatte die Stadtverwaltung bereits im März in einer Information für den Stadtrat mitgeteilt, dass bis zum Jahresende bis zu 980 zusätzliche Plätze geschaffen werden müssen. Dabei hält die Verwaltung an dem dreistufigen Unterbringungskonzept für Asylbewerber in Magdeburg fest.

So werden auch in der neu geschaffenen Einrichtung die Bewohner vor Ort fachlich betreut und beraten. Nach dem Unterbringungskonzept handelt es sich um die Eingangseinstufung, bei der noch der größte Versorgungsbedarf gesehen wird. Nächste Unterbringungsstufe sind von der Stadt betreute Wohngemeinschaften, bei der die Landeshauptstadt insbesondere Mieter der jeweiligen Wohneinheit ist. In der abschließenden dritten Unterbringungseinstufung mieten die Betroffenen selbst privaten Wohnraum an.

In Magdeburg leben derzeit mehr als 1.300 Asylsuchende und Geduldete. Seit März 2015 wird von einer wöchentlichen Aufnahme von bis zu 30 Personen ausgegangen. Unter www.magdeburg.de/Start/Bürger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Flüchtlinge beantwortet die Stadtverwaltung im Internet die wichtigsten Fragen zum Thema. Eine ausführliche Präsentation dazu ist in Arbeit.

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