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Magdeburg hat mit „OTTOVision 2030+“
Erfolg in der ersten Wettbewerbsrunde und gehört zu den 52 „Zukunftsstädten“ - Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startet.
Zukunftsstadt Magdeburg
Das Wirtschaftsdezernat der Landeshauptstadt Magdeburg hat sich um die Teilnahme beworben und gehört zu den 52 ausgewählten Städten, Gemeinden und Landkreisen, die heute in Dresden von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka verkündet worden sind.
Ziel des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ ist, dass die teilnehmenden Kommunen gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für sich entwickeln und diese vor Ort erproben. Das kann sichere Energie sein, klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr.

Magdeburg konnte mit seiner Ideenskizze „OTTOVision 2030+“ punkten und hat hierfür fünf inhaltliche Schwerpunkts-Themen definiert: Das sind Mobilität/Verkehrsinfrastruktur, Klima- und umweltgerechte Stadt, Bauen/Wohnen/Quartiere, „Future Urban City“ und Wissensstadt sowie Teilhabe und Bürgergesellschaft. Diese Themen spielen auch in der internationalen, jährlichen Green-Cities-Konferenz eine Rolle, die erneut im November in Magdeburg stattfinden wird und wie die „OTTOVision 2030+“ vom Wirtschaftsdezernat koordiniert wird.

Für die „OTTOVision 2030+“ sollen Workshops und Wettbewerbe durchgeführt sowie innovative Methoden der Bürgerbeteiligung ausprobiert werden. Die Zukunftsvisionen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen sollen dabei besondere Berücksichtigung finden.

Hintergrund

Bundesweit gab es 168 Bewerbungen von Städten, Gemeinden und Landkreisen – eine unabhängige Expertenjury wählte 52 Kommunen aus, die nun in die erste Wettbewerbsphase gehen. Darin geht es darum, in diesem Jahr die Vision 2030+ zu entwickeln, und zwar gemeinsam mit den Bürgern. Gleichzeitig sollen in den teilnehmenden Kommunen auch Handlungs- und Umsetzungsvorschläge erarbeitet werden. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt 1,75 Millionen Euro bereit.

In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Der Wettbewerb startet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

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