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Sabine Kronfoth erhält den Adelheid-Preis 2014
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Ehrung für ehrenamtliches soziales Engagement - Sabine Kronfoth erhält den Adelheid-Preis 2014

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat am 22. Februar im Konzertsaal des Klosters „Unser Lieben Frauen“ den Adelheid-Preis 2014 an die Magdeburgerin Sabine Kronfoth für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement überreicht. Damit würdigte das Preiskuratorium unter anderem den hohen persönlichen Einsatz in unterschiedlichen Bereichen sozialer Arbeit. Die Verleihung fand im Rahmen eines Festaktes der Landeshauptstadt Magdeburg statt, an dem zahlreiche Vertreter sozialer Träger und Vereine teilnahmen. Die Laudatio hielt der Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Adrian Maerevoet
Verleihung des Adelheid-Preises 2014 [Foto: Landeshauptstadt Magdeburg]
Verleihung des Adelheid-Preises 2014 [Foto: Landeshauptstadt Magdeburg]

„Die Erinnerung an Kaiserin Adelheid nehmen wir zum Anlass, eine Frau aus unserer Mitte zu ehren, die eine Würdigung ihres freiwilligen und unermüdlichen sozialen Engagements verdient“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Als neue Preisträgerin hat das Kuratorium Sabine Kronfoth ausgewählt, die sich mit hohem persönlichem Einsatz seit mehr als 20 Jahren in unterschiedlichen Bereichen sozialer Arbeit engagiert.“

Seit Gründung der Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderungen Magdeburg“ ist Sabine Kronfoth aktiv in dieser kommunalen Interessenvertretung tätig. Darüber hinaus ist sie beratendes Mitglied des Jugendhilfeausschusses und unterstützt seit 15 Jahren den Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt. Besonders setzt sich Sabine Kronfoth für die Herstellung, Sicherung und Weiterentwicklung der Barrierefreiheit in der Landeshauptstadt und dabei insbesondere im öffentlichen Personenverkehr ein. So schulte und sensibilisierte sie in zahlreichen Veranstaltungen die Fahrerinnen und Fahrer der Magdeburger Verkehrsbetriebe im Hinblick auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.

Auch bei Fragen des barrierefreien Tourismus ist Sabine Kronfoth eine geschätzte Ansprechpartnerin, zum Beispiel für die Magdeburg Marketing, Kongress und Tourismus GmbH (MMKT). Vielen von Behinderungen betroffene Mitmenschen hilft sie seit Jahren mit ihren Erfahrungen und unterstützt sie bei der Meisterung von schwierigen Lebenssituationen im Alltag und vor Ort. Sie berät Betroffene bei der Beantragung und Beschaffung geeigneter Hilfsmittel und der Vermittlung entsprechender Hilfsangebote.

Als selbst betroffene Mutter mit Behinderung unterstützt Sabine Kronfoth Familien, Mütter oder Väter mit Behinderungen, die einen Kinderwunsch haben und Kinder selbst oder mit einer Familienhilfe erziehen möchten.

Darüber hinaus vertritt sie engagiert, streitbar und mit Nachdruck die Belange von Menschen mit Behinderungen in vielfältigen Gremien der Kommune und auf Landesebene. Sie ist beratendes Mitglied des Jugendhilfeausschusses der Landeshauptstadt und des Landesjugendhilfeausschusses sowie des Landesfrauenrates. Darüber hinaus ist sie Sprecherin der Arbeitsgruppe Inklusion des Runden Tisches der Menschen mit Behinderung auf Landesebene.

2014 wurde sie vom Minister für Arbeit und Soziales erneut in die vierjährige Amtsperiode des Landesbehindertenbeirates berufen.

Seit Jahren ist Sabine Kronfoth außerdem ehrenamtlich als verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift des Behindertenbeirates des Landes tätig, die unter dem Titel „normal!“ dreimal jährlich erscheint. Damit bringt sie persönliche und politisch bedeutsame Fragen von Menschen mit Behinderungen in die Öffentlichkeit und sensibilisiert so nachhaltig Menschen mit und ohne Behinderungen, Ämter und Verwaltungen im Land für die Belange von chronisch kranken und behinderten Menschen. Auch in der Evangelischen Altstadtgemeinde ist sie auf vielfältige Weise aktiv und gehört derzeit dem Gemeindekirchenrat als stellvertretende Vorsitzende an.

Mit ihrem jahrelangen Wirken im Rahmen des gesellschaftlichen Projektes „Leben von Menschen mit Behinderungen in Selbstbestimmung und Würde“ und ihrem persönlichen Beispiel gibt sie vielen Menschen mit Behinderungen auch über die Ottostadt Magdeburg hinaus Kraft und stärkt ihr Selbstwertgefühl, um einen eigenständigen und selbstbestimmten Weg ins Leben zu finden und diesen zu gehen.

Mit dem Adelheid-Preis würdigt die Landeshauptstadt Magdeburg jährlich Personen oder Gruppen, die sich durch hervorragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich auszeichnen. Erstmals wurde der Adelheid-Preis durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, im Jahr 2012 verliehen.

Zum Kuratorium gehören neben der Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, als Vorsitzende Hans-Dieter Bromberg von der SPD-Stadtratsfraktion, Matthias Boxhorn von der CDU/FDP/BfM-Stadtratsfraktion,  Birgit Bursee von der Arbeitsgruppe „Magdeburger Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement“, der Vorstand der Stadtsparkasse Magdeburg Horst Eckert, die Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses Kornelia Keune, Gabriele Haberland von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Dr. Jürgen Hildebrand von der Stadtratsfraktion DIE LINKE/Gartenpartei und Alfred Westphal von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Namensgeberin für den Adelheid-Preis ist Kaiserin Adelheid (931 – 999), die zweite Ehefrau Ottos des Großen, die wegen ihres karitativen Wirkens und ihrer Mildtätigkeit bereits zu Lebzeiten vom Volk verehrt wurde. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert als finanzielle Unterstützung sozialer Projekte der Preisträgerin. Die Bekanntgabe der durch das Kuratorium zur Vergabe des Adelheid-Preises ermittelten Preisträger erfolgt jährlich am 16. Dezember anlässlich des Todestages der Kaiserin Adelheid im Jahr 999.

 

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