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Landeshauptstadt eröffnet weiteren Standort für Flüchtlinge - Wohnraum in Olvenstedt fertiggestellt

Mit Bezug des ersten Aufgangs kehrt wieder Leben in den Häuserblock am Bruno-Taut-Ring 97-100: Zehn Familien aus Asien, Afrika und der Russischen Förderation beziehen dort Mitte Februar Wohnungen, die die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH (Wobau) im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg hergerichtet hat. Ausschließlich Nachbarn des Hauses im Bruno-Taut-Ring hatten am 12. Februar die Möglichkeit für einen Einblick in das Gebäude.
Integration Quelle: © fotodo - Fotolia
„Wir freuen uns, den Familien einen weiteren Schritt in Richtung Normalität ermöglichen zu können“, erklärt die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris. „Die Wohnungen bieten den künftigen Bewohnern eine neue Qualität für ihr Familienleben, die wir in den Gemeinschaftsunterkünften so nicht bieten können.“


Für die Wobau stellte die Wiederherstellung des Blocks eine besondere Herausforderung dar. Das eigentlich für den Rückbau vorgesehene Mehrfamilienhaus wird in Etappen wieder hergerichtet und zur Nutzung übergeben. „Anders als noch vor wenigen Wochen angenommen, werden wir den nächsten Aufgang mit insgesamt zwölf Wohnungen schon Anfang März zur Nutzung übergeben können“, berichtet Torsten Prusseit, Abteilungsleiter in der Wohnungsbaugesellschaft der Landeshauptstadt.

Besonders erfreut ist Simone Borris über die zahlreichen Rückmeldungen der Anwohner in Olvenstedt, die Neuankömmlinge angemessen begrüßen zu wollen. So habe es sowohl vom Bürgerstammtisch als auch bei der GWA-Sitzung im Januar Signale gegeben, die neuen Bewohner in die Gemeinwesenarbeit einzubeziehen und ihnen mit Führungen den Stadtteil nahezubringen.

Da die Zentrale Aufnahmestelle des Landes Sachsen-Anhalt in Halberstadt mit immer weniger Familien rechnet, werden künftig in allen Magdeburger Unterkünften auch Wohngemeinschaften mit Einzelpersonen gebildet.

Auch nach dem Bezug der Unterkünfte wird die Lage für die Verantwortlichen bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten unverändert angespannt bleiben. Beigeordnete Simone Borris: „Vorrangiges Ziel ist die dezentrale Unterbringung unter der Berücksichtigung aller Stadtteile gleichermaßen. Entsprechend suchen wir dauerhaft Immobilien zur Unterbringung, ob nun als Gemeinschaftsunterkunft, als von uns betreute Wohnung oder aber als eigenständige Wohnung.“

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