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60 Jahre Hochschulmedizin in Magdeburg
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60 Jahre Hochschulmedizin in Magdeburg - Einladung zum Jubiläumsfest

Am Sonntag, 7. September 2014, wird die Hochschulmedizin Magdeburg 60 Jahre alt. Aus diesem Anlass findet ein großes öffentliches Jubiläumsfest von 11 bis 17 Uhr auf dem Campus der Universitätsmedizin statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsmedizin mit ihren Familien und Freunden, Studierende, Absolventen, ehemalige Kollegen sind herzlich willkommen. „Weiterhin möchten wir, dass die interessierte Öffentlichkeit aus Magdeburg und der Region dabei ist und mitfeiert“, lädt der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter, ein.

60 Jahre Hoschulmedizin in Magdeburg

Die Besucher erwartet ein attraktives Programm für alle Altersgruppen. Auf der Hauptbühne startet das Fest mit dem Sax´n Anhalt-Orchester. Weitere musikalische Gäste sind der Medizinerchor und die Uni-Bands „Anatomics“ und „Schmerzlos“ und zum Abschluss die Leipziger Showband „Firebirds“. Rund um die Bühne werden sich an Ständen zum Beispiel die Grünen Helfer, die Klinikseelsorger, das Betriebliche Gesundheitsmanagement und Fördervereine vorstellen. Direkt neben der Hauptbühne heißt es dann „Manege frei“. Dort können die  jüngeren Besucher beim KreativKinderZirkus als Tierdompteur oder als Akrobat mitmachen. Auf der „Kinderwiese“ wird neben Riesenschlange und Bastelstraße auch die Teddyklinik der Magdeburger Medizinstudenten ihre Zelte aufschlagen. Kranke Kuscheltiere können daher gerne zum Fest mitkommen, sie werden hier medizinisch versorgt.

Medizin zum Anfassen und Wissenschaft live erleben 

Besucher können in den Klinikalltag eintauchen und sich bei den Urologen, Gastroenterologen, Nephrologen, Notärzten und in Einrichtungen im Klinikumszentrum (Haus 60 a) umschauen. An dem Tag gibt es auch die seltene Gelegenheit, im Tiefgeschoss des Gebäudes am „Zentralbahnhof“ der Automatischen Warentransportanlage die Transportroboter - auch „Ferraris“ genannt, zu sehen und zu beobachten, wie die Waren-, Medikamenten- und Speisenversorgung in einem riesigen Gesundheitsunternehmen logistisch funktioniert.

Einige Meter davon entfernt wird im Mensagebäude ein „Wissenschaftszentrum“ eingerichtet. Außerdem öffnen mehrere Kliniken und Institute in anderen Häusern auch ihre Türen für die Öffentlichkeit, z. B. das Herzkatheterlabor, die Nuklearmedizin und die Immunologie. Im Zentrallabor wird ein Gesundheitscheck angeboten, bei dem u.a. Blutzucker, Bauchumfang und Bluthochdruck  gemessen werden und das DZNE lädt zum Gedächtnistest ein. Bei diesen und vielen weiteren interessanten Angeboten sollte eigentlich für alle Besucher etwas dabei sein!

Programm: http://60jahre.med.uni-magdeburg.de

Die Hochschulmedizin Magdeburg

Als Vorgängerin der heutigen Medizinischen Fakultät  der Otto-von-Guericke-Universität wurde am 7. September 1954 die Medizinischen Akademie Magdeburg (MAM) gegründet. Zu Beginn des ersten Ausbildungssemesters 1954 hatten sich nur 47 Studierende (vorwiegend aus Berlin und Leipzig) eingeschrieben. Ein Jahr darauf wurden bereits 157 neue Studenten zum klinischen Studium aufgenommen, zumal inzwischen der große Zentrale Hörsaal fertiggestellt war. 1960/61 konnte dann nach der Gründung der dazu notwendigen Institute mit der Vollausbildung von Ärzten begonnen werden. Als medizinische Leiteinrichtung im damaligen Bezirk Magdeburg konzentrierte sich die Akademie zunächst mehr auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung. 

Am 3. Oktober 1993 erfolgte mit dem Zusammenschluss der Technischen Universität, der Pädagogischen Hochschule und der Medizinischen Akademie die Gründung der Otto-von-Guericke-Universität. Aus der MAM war  eine der neun Fakultäten der Universität geworden.

Mit  26  Kliniken, 8 Bereichen und 10 Instituten und mehr als 4.000 Mitarbeitern bietet die Hochschulmedizin in Magdeburg beste Voraussetzungen sowohl für die Aufgaben eines Krankenhauses der Maximalversorgung mit 1.102 Betten für jährlich etwa 45.000 stationär behandelte Patienten als auch als Ausbildungsstätte für  zukünftige Ärzte sowie für die Forschung.

Seit 2007 befinden sich bis auf die Universitätsfrauenklinik alle Einrichtungen auf dem Hauptcampus an der Leipziger Straße im Süden der Landeshauptstadt. In dessen Zentrum entstand bis 2005 ein von 13 Kliniken genutzter 7-stöckiger Neubaukomplex mit u.a. 16 OP-Sälen und 4 Intensivstationen. Die Behandlung der Patienten erfolgt mit modernster Medizintechnik, beispielhaft sind hervorzuheben das PET-CT, das Tomotherapie-Bestrahlungsgerät, das intraoperative Bestrahlungssystem INTRABEAM, das SPECT-CT und die experimentelle DSA-Anlage.

Für die etwa 1.500 Studierenden auf dem Campus - die künftigen Ärztinnen und Ärzte  - bestehen gute Vorbedingungen für die Verwirklichung des Prinzips der engen Verknüpfung von Lehre und Forschung an einem Hochschulklinikum. Neben dem praxisnahen Unterricht haben interessierte Studenten auch die Möglichkeit, ihren Blick durch Auslandsaufenthalte zu erweitern. Bislang haben mehr als 6.000 Absolventen ihr Medizinstudium in Magdeburg erfolgreich beendet.


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