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Jahrhunderthochwasser 2013 - Ein Jahr danach
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Jahrhunderthochwasser 2013 - Ein Jahr danach

 

Liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger,
vor einem Jahr erlebte unsere Stadt das schlimmste Hochwasser ihrer Geschichte. Viele von Ihnen werden sich noch sehr intensiv an diese dramatischen Tage im Juni 2013 erinnern. Magdeburg war über Tage eine Stadt im Ausnahmezustand, und nur dank tausender Helfer ist es gelungen, das Schlimmste zu verhindern.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper

Allen, die damals geholfen haben – sei es beim Füllen und Verbauen von Sandsäcken, bei der Versorgung der Helfer oder von Betroffenen, mit Logistik, mit Material und Technik oder mit Informationen und Zuspruch – möchte ich noch einmal sehr herzlich danken. Es ist gut zu wissen, dass es in der Stunde der Not viele Menschen gibt, die bereit sind uneigennützig zu helfen.

Nicht überall konnten wir die Fluten erfolgreich abwehren, die Schäden waren enorm und sind noch immer an vielen Stellen in der Stadt unübersehbar. Die Aufbauarbeiten werden uns noch Monate beschäftigen.

Vor allem aber müssen wir uns für Naturkatastrophen dieser Dimension besser rüsten, die neuralgischen Punkte in unserer Stadt wirkungsvoller schützen. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Die Planungen sind inzwischen so weit fortgeschritten, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Bau der ersten Schutzeinrichtungen beginnen können.

Auf den nachfolgenden Seiten haben wir deshalb nicht nur Fotos von der Hochwasserkatastrophe zusammengestellt, um noch einmal auf die dramatischen Tage im Juni 2013 zurückzublicken. Wir wollen Ihnen zugleich den aktuellen Planungsstand für die Hochwasserschutzeinrichtungen auf dem Werder sowie in Buckau und Rothensee präsentieren.

Auch die Beantragung von Fördermitteln für den Wiederaufbau zerstörter Gebäude oder Anlagen ist weiterhin möglich. Betroffene finden dafür hier noch einmal alle notwendigen Informationen.

Möge uns und unserer Stadt eine ähnliche Katastrophe erspart bleiben. Was wir dafür tun können, wollen wir gern tun. Ich bin sicher, Sie werden dies nicht nur aufmerksam verfolgen, sondern mit Ihren Beiträgen wirkungsvoll unterstützen.

 

 

Dr. Lutz Trümper
Oberbürgermeister

 

Bildergalerie zum Hochwasser 2013

Pegel Galerie

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Big Bags Herrenkrug 4.6.2013
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5. Juni 2013

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Ratsdokumente

Hier finden sie alle Dokumente (Drucksachen, Informationsvorlagen, Stellungnahmen, Anträge) zum Thema Hochwasser.

Hochwasserschutzmaßnahmen in der Stadt Magdeburg - Präsentationen

Auf den Einwohnerversammlung für die Stadtteile Buckau, den Bereich Werder, Rothensee, Barleber See, Gewerbegebiet Nord und Industriehafen wurdendie Arbeitsergebnisse der AG operativer Hochwasserschutz präsentiert.
Hochwasser 2013 Stadtpark
Für die Anliegen und Anfragen der Einwohnerinnen und Einwohner standen an diesen Tagen neben dem Oberbürgermeister auch Vertreter verschiedener Ämter und Fachbereiche der Stadtverwaltung als Gesprächspartner zur Verfügung. Zum besseren Verständnis wird die auf der Einwohnerversammlung vorgestellte Präsentation zum Thema an dieser Stelle nochmals dargestellt.

Präsentation

Hochwasserschutzbericht

Die Verwaltung hat in einem detaillierten Bericht für den Stadtrat nochmals die Maßnahmen und Entscheidungen zur operativen Gefahrenabwehr im Hochwasser 2013 dargestellt und Schlussfolgerungen abgeleitet.

Der Bericht geht außerdem als Information I0040/14 in verschiedene Ausschüsse und wird dem Stadtrat voraussichtlich im Mai 2014 vorliegen. „Wir werden alle Anregungen aus dem Stadtrat und von den Bürgern prüfen“, verspricht der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung, Holger Platz, dessen Dezernat den Hochwasserbericht federführend erarbeitet hat. „Im Ergebnis wollen wir dem Stadtrat im Spätsommer eine Drucksache vorlegen, die konkrete Maßnahmen und Investitionen auflistet, um die Hochwasservorsorge zur verbessern und die Gefahrenabwehr zu optimieren.“ In diese Drucksache werden auch die Vorschläge von vier verwaltungsinternen Arbeitsgruppen einfließen, die Einzelprobleme der Hochwasservorsorge und der Gefahrenabwehr untersucht haben.

Anträge für Aufbauhilfen

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013
Euromünzen Geld  Quelle: fox17 - Fotolia
Mit der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013 werden die bundesrechtlichen Regelungen zur Beseitigung der Hochwasserschäden in Sachsen-Anhalt umgesetzt. Zweck der Förderrichtlinie sind der nachhaltige Wiederaufbau und die Wiederbeschaffung von baulichen Anlagen, Gebäuden, Gegenständen und öffentlicher Infrastruktur in Sachsen-Anhalt, die durch das Hochwasser 2013 beschädigt oder zerstört wurden und sich im Einzugsgebiet der Elbe und ihrer Nebenflüsse befinden. Regelungsgegenstand sind insbesondere die Voraussetzungen und das Verfahren zur Gewährung von Zuwendungen. Die Richtlinie gliedert sich in zwei Abschnitte. Abschnitt I regelt allgemeine Grundsätze, Abschnitt II enthält die besonderen Regelungen zu den einzelnen Förderprogrammen, darunter auch die Unterstützung vom Hochwasser betroffener privater Haushalte und Wohnungsunternehmen.

Anträge auf Aufbauhilfe können noch bis zum 31. Dez. 2014 bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden. Der Zuschuss beträgt 80% der förderfähigen Kosten. Bereits erhaltene Soforthilfen werden angerechnet.

Formulare erhalten betroffene Bürger der Landeshauptstadt Magdeburg hier oder bei der Landeshauptstadt Magdeburg, Baudezernat, Team Hochwasser, An der Steinkule 6 in Magdeburg zu den folgenden

Sprechzeiten:


Mo., Do. + Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr
Di.: 9:00 - 12:00 Uhr und
14:00 - 17:00 Uhr.

Dort erhalten betroffene Bürger auch den Nachweis, dass das Gebäude, für das die Förderung beantragt wird, im Hochwassergebiet lag. Für telefonische Rückfragen stehen unter der Rufnummer 0391/ 540 51 47 Ansprechpartner zur Verfügung.

Maßnahmen Umweltamt

Während die Hochwasservorsorge – die Ertüchtigung der Deiche und Schutzanlagen – in die Zuständigkeit des Landes fällt, ist die Landeshauptstadt Magdeburg für die Hochwassernachsorge zuständig. Ein Schwerpunkt ist dabei die Entwässerung der ostelbischen Stadtgebiete, wo durch hohe Grundwasserstände und Poldersituationen bei Hochwasser anhaltende Vernässungen auftreten, die privates und öffentliches Eigentum gefährden.
Furtlake

Eigens hierfür wurde nach dem Hochwasser 2002 ein Konzept mit vier Maßnahmenschwerpunkten entwickelt:

1. der Gewässerausbau/-neubau in und um Pechau/Zipkeleben und die Errichtung eines Siels am Zipkeleber Gutsteich),
2. der Ausbau und die Ertüchtigung des Furtlakengrabensystems (vom Graben E am Klusdamm bis zum Durchlass an der Lake),
3. die Furtlake (Abschnitt Steingraben) durch den Biederitzer Busch (ab Durchlass an der Lake bis zum Umflutkanal) mit einem neuen Steingrabensiel und einem Schöpfwerk,
4. der Ausbau der Alten Elbe in der Kreuzhorst, einschl. Franzosengraben.

Die erste Maßnahme wurde im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg und in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft 2007 realisiert. Dazu gehören der Aus- und Neubau von ca. 2100 Meter Gräben mit dem Rückbau von Verlandungen sowie der Ertüchtigung und dem Neubau von Durchlässen (Schaffung eines durchgängigen hydraulischen und ökologischen Verbundsystems vom Karpfenteich bis zum Zipkeleber Gutsteich) und der Bau des Zipkeleber Siels.

Derzeit erfolgt der Ausbau des Furtlakengrabensystems in Ostelbien aus dem zweiten Maßnahmenschwerpunkt der Konzeptrealisierung. Ziele sind die Gewährleistung der Oberflächenentwässerung und eine erhebliche Minimierung der Vernässung von privatem und öffentlichem Eigentum sowie auf landwirtschaftlichen, gewerblich und industriell genutzten Flächen. Nach Abschluss der Arbeiten kann das natürliche Grundwasserniveau wieder schneller erreicht werden als bislang. Durch den gezielten Wasserabfluss aus dem Gebiet wird es zukünftig nicht mehr zu einer zusätzlichen Grundwasseranreicherung kommen. Damit wird sich die hydraulische Gesamtsituation des ostelbischen Polders erheblich entspannen.

Bereits beendet aus dem zweiten Maßnahmenschwerpunkt ist der Gewässerausbau an den Gräben E und F sowie am Prester-Verbindungsgraben auf einer Gesamtlänge von rund 3.100 Metern. Seit Anfang 2014 werden im Auftrag der Stadtverwaltung ein Entlastungsgraben vom Graben A zu Hermickes Kiesloch und eine Rohrleitung vom Puppendorfer Weg bis zur Furtlake (Durchlass an der Lake) geschaffen sowie der Graben H ausgebaut.

Zur dritten Realisierungsmaßnahme des Konzeptes gehört der Ausbau des Steingrabens mit einem Schöpfwerk am Umflutkanal. Der Baustart hängt vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens ab, das noch in diesem Jahr enden wird. Ab dem Jahr 2015 werden zudem der Ausbau des Faulen Seegrabens, der Gräben A, B, C, G, Neugrüneberg und eines weiteren Bereiches des Grabens H realisiert.

Die Gesamtinvestition für die ersten drei Maßnahmen beträgt mehr als zwölf Mio. Euro. Für das vierte Paket der Hochwassernachsorge in Ostelbien, der Ausbau der Alten Elbe im Bereich Pechau/Kreuzhorst, erfolgen derzeit die Planungen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Hochwasser-Nachsorge ist die Verbesserung der Erreichbarkeit der Deiche, damit in Gefahrensituationen Menschen und Material schnell an den Deich gebracht werden können. In den vergangenen Jahren wurden insgesamt neun Deichwege ausgebaut oder neu angelegt. Die Deichverteidigung ist somit deutlich einfacher geworden.

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