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Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist den Folgen des Klimawandels unmittelbar ausgesetzt. Die Erwärmung kann bei ausreichender Nährstoff- und Wasserverfügbarkeit tendenziell zu einer erhöhten Produktivität der Landwirtschaft beitragen. Die Verknappung des Wasserdargebots, das verstärkte Aufkommen von Unkräutern und Schädlingen sowie die mögliche Zunahme der Extremereignisse kann dagenen zu Ertragsausfällen führen.

k nstliche Bew sserung_Fotolia_Michael Rogner

Die Eignung eines Standortes für die landwirtschaftliche Produktion wird unter anderem von den naturräumlichen Gegebenheiten und den klimatischen Bedingungen bestimmt. Eine regional unterschiedlich ausgeprägte Veränderung des Klimas führt deshalb zu einer Veränderung der Standorteignung. Sofern die Bodeneigenschaften (Humusgehalt, Bodenfeuchte etc.) durch Klimaveränderungen direkt oder indirekt beeinflusst werden, wirkt sich dies auch auf die Nutzbarkeit und die Bewirtschaftung eines Standortes aus. Auch das Risiko von Naturgefahren, z.B. Überschwemmungen kann sich ändern.

Pflanzliche und tierische Erzeugung

Durch den Klimawandel kommt es auf globaler Ebene zu einer Verschiebung der geeigneten Anbaugebiete und insgesamt möglicherweise zu einer Abnahme geeigneter Flächen. Hinzu kommt eine mögliche Zunahme der Extremereignisse. Längere Perioden mit extrem hohen Temperaturen können sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren Hitzestress verursachen, was zu Ertrags- und Leistungseinbussen und bei Tieren zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
Zunehmende Temperaturen und die damit verbundenen milden Winter begünstigen das Auftreten und die Verbreitung von neuen Schadorganismen (Schadinsekten, Unkräuter, Krankheiten) in Anbausystemen und bei Nutztieren.

Agrarraumgestaltung / Flurgestaltung / Vegetationszeiten

Die prognostizierte Zunahme von Witterungsextremen erhöht die Wind- und Wassererosionsgefährdung für Boden und Pflanze. Die Gefahr des Auftretens von Hitzestress und länger anhaltenden Trockenperioden in der Vegetationszeit sowie von Vernässungen im Winterhalbjahr wird steigen. Sturm-, Hagel- und Hochwasserschäden könnten zunehmen. Mit Maßnahmen der Flurgestaltung und Landeskultur, dem Erhalt oder der Wiederherstellung der Puffer- und Retentionsfunktionen der Landschaftselemente muss den negativen Auswirkungen entgegengewirkt werden. Dabei ist verstärkt auf übergreifende Zusammenhänge zu achten. Schnell wachsene Pflanzen sich hier z.B. auf Grenzstandorten sowie auf erosionsgefährdeten Lagen an.
Es ist von einer Verlängerung der Vegetationszeit auszugehen. Bisher hier nicht angebaute landwirtschaftliche Kulturen sowie Agroforstsysteme, wie schnell wachsene Anpflanzungen können unter den neuen Klimabedingungen das Anbauspektrum erweitern und damit die Agro-Biodiversität einschließlich des Bodenschutzes verbessern.

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