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Universität und Hochschule schaffen neue Weiterbildungsformate 

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und die Hochschule Magdeburg-Stendal sind Gewinner im bundesweiten Wettbewerb um innovative Weiterbildungskonzepte. Mit ihrem gemeinsamen Antrag für einen Weiterbildungscampus Magdeburg haben die beiden Einrichtungen die erste Runde im Wettbewerb Aufstieg durch Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF geschafft. Nach Einreichung des Vollantrages in den nächsten Wochen wird der Bund das Projekt ab August 2014 mit rund 3,3 Millionen Euro für 42 Monate unterstützen.

Universität und Hochschule schaffen neue Weiterbildungsformate

Das Verbundprojekt sieht vor, campus-übergreifend passgenaue Weiterbildungs-angebote zu entwickeln, die das Potential der  Fachkräfte im Land Sachsen-Anhalt ausschöpfen helfen sollen. Dazu werden  hochschulübergreifend Bildungsbedarfe sowohl von  Unternehmen als auch bei Arbeitnehmern eruiert und  zielgruppen-spezifische, berufsbegleitende Angebote entwickelt. Die beiden Einrichtungen wollen damit ihre Position als Anbieter wissenschaftlicher Weiterbildung stärken und sich als offene Hochschule weiteren Zielgruppen öffnen.


„Wir konnten die Jury offensichtlich davon überzeugen, dass wir mit dem gemeinsamen Weg für den Standort Magdeburg eine klare Strategie verfolgen. Es kann nicht alles auf dem großen Feld der Weiterbildung zusammengelegt werden, aber es gibt zu viele gemeinsam zu lösende Aufgaben in einer künftig auch für Fachkräfte im Land offenen Hochschule. Diese
sollten wir nicht doppelt angehen“, so der Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg,
Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.


Prof. Dr. Andreas Geiger, Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal ergänzt: „Beide Projekte
zeigen, dass das Thema Weiterbildung sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Unseren beiden Hochschulen bietet sich dadurch die Möglichkeit,
den länger gehegten Wunsch einer engen Zusammenarbeit in diesem Bereich in die
Tat umzusetzen und strukturell sowie personell zu unterstützen.“


Die wissenschaftliche Weiterbildung umfasst Hochschulangebote, die nach einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und nach einer Phase beruflicher Tätigkeit einen Wiedereinstieg in organisiertes Lernen ermöglichen. Sie müssen inhaltlich und didaktisch-methodisch entsprechend aufbereitet werden und das Zeitbudget Berufstätiger berücksichtigen.
Bereits zu Jahresbeginn haben Universität und Hochschule mit Unterstützung durch Finanzmittel
aus dem EU-Strukturfonds das gemeinsame Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung gegründet. Das neu gegründete Beratungs- und Servicezentrum wird in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Unternehmen Bedarfe ermitteln, die zur Entwicklung eines campusübergreifenden Weiterbildungskatalogs führen soll. Dabei werden insbesondere auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber auch der unproblematische Hochschulzugang bisher universitätsferner Gruppen, wie Meister oder Facharbeiter im Vordergrund stehen. Gleichzeitig steht dem Weiterbildungscampus somit eine Dachstruktur zur Umsetzung der Ziele zur Verfügung.

Das Zentrum wird sowohl Anlaufstelle für alle an hochschulischer Weiterbildung Interessierte
als auch Servicestelle für alle Fakultäten und Fachbereiche sein, die vom Modul bis
zum Studiengang Weiterbildungsangebote entwickeln, umsetzen und vermarkten wollen.
An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal
gibt es zurzeit über 1.500 Weiterbildungs-studierende. Dazu kommen an der Universität noch knapp 600 Teilnehmer am Programm Studieren ab 50, 800 Teilnehmer der Lehrerfortbildung und 38 Promotionsstudiengänge.

Mehr Informationen unter www.ovgu.de/home/Weiterbildung 


(Quelle: Pressestelle der OVGU)

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