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Karl Eduard Julius Voigtel

geb. 3. März 1836 in Magdeburg, gest. 12. März 1922 in Magdeburg,

Kaufmann, unbesoldetes Magistratsmitglied, Stadtältester

V. wurde als Sohn des Arztes und Direktors der Provinzial-Hebammenlehranstalt Dr. med. Carl Eduard V. (1801-1868) und dessen Ehefrau Emilie geb. Manitius geboren. Am 10. Oktober 1867 erfolgte seine Einführung als unbesoldeter Stadtrat. Nach ununterbrochener Tätigkeit im Magistratskollegium erhielt er 25 Jahre später den Ehrentitel eines Stadtältesten. Anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums als unbesoldeter Stadtrat empfing er im Oktober 1907 das Ehrenbürgerrecht seiner Heimatstadt. Zehn Jahre später feierte er sein goldenes Stadtratsjubiläum. Erst im März 1919 legte er infolge der gesellschaftlichen Umwälzungen sein Amt als Stadtrat nieder. Neben seiner Tätigkeit als Stadtrat war er in verschiedenen städtischen Ausschüssen tätig und Mitglied im Provinziallandtag, im Provinzialausschuss und im Bezirksausschuss. Seit 1867 gehörte er dem Aufsichtsrat der Anhalt-Dessauischen Landesbank an. V. war Mitinhaber der Firma Neubauer & Voigtel, General-Agentur der Leipziger Feuerversicherungs-Anstalt und der Berliner Hagel-Assekuranz-Gesellschaft von 1832. Über 60 Jahre lang gehörte V. dem Reblingschen Kirchengesangverein als Mitglied, erster Vorsitzender und zuletzt als Ehrenvorsitzender an. Verdienste gebühren ihm zudem als Mitbegründer und Förderer des Städtischen Orchesters. Seinen Wohltätigkeitssinn belegt u. a. die Julius-Voigtel-Stiftung.

Magdeburgische Zeitung, Nr. 54 v. 04.03.1836, Nr. 134 v. 14.03.1922, Nr. 136 v. 15.03.1922, Nr. 137 v. 15.03.1922, Nr. 138 v. 16.03.1922; Magdeburger Adressbücher 1887 und 1893; Stadtarchiv Magdeburg, Rep. 184 Bü 328, Rep. 184 L 3.

                                                                                                                            Maren Ballerstedt

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