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Vortragsreihe »Wissenschaft im Rathaus«
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Programm der Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus"  

Wissenschaft im Rathaus heißt es auch 2016 einmal im Monat im Alten Rathaus. Am letzten Montag des Monats präsentieren Magdeburger Wissenschaftler ihre aktuelle Forschung und tauschen dafür ihr Forschungslabor und den Hörsaal mit dem Rathaus.
Wissenschaft im Rathaus heißt es künftig einmal im Monat im Alten Rathaus.
Dabei werden aktuelle Forschungsthemen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet, die sowohl die ganze Bandbreite als auch die Schwerpunkte des Wissenschaftsstandorts Magdeburg verdeutlichen.

Die im September 2013 gestartete Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Magdeburger Forschungseinrichtungen, der Städtischen Volkshochschule und der Stadtverwaltung.

Beginn ist jeweils 19.00 Uhr im Bereich Ausstellung/Empfang.  Die Teilnahme an der Veranstaltung im Alten Rathaus ist kostenlos. Zur Planung der Platzkapazitäten wird um telefonische Voranmeldung in der Städtischen Volkshochschule unter der Rufnummer 03 91/5 35 47 70 gebeten.

Aktuelle Termine für 2016

Montag, 26.09.2016
Formeln für die Energiewende: Wie kann man mit Mathematik Energie sparen?

Dr. Jens Saak und Dipl.-Math. Martin Köhler, Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg

Ohne aufwändige Computersimulationen sind sowohl die heutige wissenschaftliche Forschung als auch die moderne Produktentwicklung undenkbar. Die Ergebnisse dieser Berechnungen auf Grundlage mathematischer Modelle (Gleichungen) helfen, komplexe Prozesse aus Natur und Technik zu verstehen und zu verbessern, ohne kostenintensive Prototypen bauen zu müssen. Dadurch werden wertvolle Materialressourcen geschont. Oftmals ist die Speicherung und Verarbeitung dieser Gleichungen jedoch noch sehr zeitaufwändig und benötigt gerade auf modernen Hochleistungsrechnern große Mengen an Energie. Im Vortrag zeigen Dr. Jens Saak und Dipl.-Math. Martin Köhler verschiedene Wege auf, wie bei solchen Berechnungen Zeit und zukünftig auch Energie gespart werden können.

Montag, 24.10.2016
Mikroplastik in Binnengewässern

Dr. Katrin Wendt-Potthoff, Departement Seenforschung, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ

Kunststoffe sind ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags und haben aufgrund ihrer flexiblen Materialeigenschaften eine Vielzahl von technischen und medizinischen Innovationen erst ermöglicht. Gleichzeitig ist die weltweite Produktion von Kunststoffen seit den 50er Jahren von 1,5 Millionen Tonnen auf 288 Millionen Tonnen im Jahr 2012 angestiegen. Dementsprechend hat  sich auch die Masse des Plastikmülls rapide erhöht. Ein Teil davon gelangt durch unbedachte und unsachgemäße Entsorgung, durch Wind und Abwässer in die Oberflächengewässer. Da die Abbauzeit von Kunststoffen je nach Sorte auf mehrere hundert Jahre geschätzt wird, ist davon auszugehen, dass alle in die Umwelt gelangten Kunststoffe dort verbleiben. Mit der Zeit  entstehen dabei aus großen Müllfragmenten sogenannte Mikroplastikpartikel (<5 mm). Darüber hinaus können auch Mikroplastikpartikel aus Kosmetika oder Reinigungsmitteln sowie Fasern aus Kunststoffbekleidung über das Abwasser in aquatische Ökosysteme gelangen. Die bisherigen Untersuchungen waren stark auf die marine Umwelt ausgerichtet. Der Vortrag wird zeigen, dass auch Binnengewässer wie Seen und Flüsse durch Mikroplastik gefährdet sind.


Montag, 28.11.2016
Menschliches Leid jenseits des Scheinwerferlichts - Vergessene Humanitäre Krisen

Dr. Kristina Roepstorff, Fakultät für Humanwissenschaften, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Einige humanitäre Krisen erfahren, zumindest eine Zeitlang, eine intensive mediale Berichterstattung und stehen im Fokus der Öffentlichkeit. Schnell geraten sie jedoch wieder in Vergessenheit - andere schaffen es gar nicht erst in das öffentliche Bewusstsein. Bei diesen sogenannten „vergessenen Krisen“ handelt es sich meist um lang anhaltende gewaltsame Konflikte oder häufig wiederkehrende Naturkatastrophen die auch aufgrund eines geringen politischen und öffentlichen Interesses mangelnde finanzielle und personelle Ressourcenmobilisierung erfahren. Dieser Vortrag geht der Frage nach, warum es vergessene Krisen gibt, welche Rolle die Medien dabei spielen und welche Folgen sich daraus auf lokaler, regionaler und globaler Ebene ergeben.

Das komplette Jahresprogramm finden Sie hier

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