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Lehm- und Lößwände

Ehle mit Ufergehölzen
Durch natürliche Erosion oder durch den Menschen entstandene, mehr oder weniger stark geneigte Böschungen und Steilwände in Löss bzw. lehmigen Substraten im Bereich von Uferabbrüchen, Hohlwegen oder Abbaugebieten. Steile und in Erosion befindliche Wände weisen keine oder eine schüttere Vegetation auf. Weniger stark geneigte Abschnitte können mit höheren Pflanzen bewachsen sein.

Ehle mit Ufergehölzen und Staudenfluren im Ehle-Umflutkanal östlich von Pechau

Die Ehle stellt sich im Bereich des Umflutgebietes, das im Bereich eines Altlaufes der Elbe angelegt wurde, als ein Fließgewässer mit sehr unterschiedlicher Breite und Fließgeschwindigkeit dar.
Schnellfließende klare Abschnitte wechseln mit stark aufgeweiteten Bereichen,
die Stillgewässercharakter aufweisen und als Reste des ehemaligen Gewässerbettes
der Elbe betrachtet werden. Im Durchschnitt wird der Ehle-Umflutkanal alle 5 Jahre zur Hochwasserumleitung um die Stadt Magdeburg genutzt. Besonders diese Ereignisse führen zur Bildung von Abbruchkanten und Steilufern.
Begleitet wird das Gewässer von unterschiedlichen Röhrichten und abschnittsweise von Ufergehölzen und -staudenfluren. In den Lößwänden konnten Schornsteinwespen und Uferseeschwalben festgestellt werden.
Es handelt sich um ein wichtiges Vernetzungselement zwischen der Elbe oberhalb und unterhalb von Magdeburg, da die Elbe im Innenstadtgebiet nur geringe ökologische Funktionen wahrnehmen kann. 
 
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