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Inhalt

 

aktuelle Ausschreibung : Bewerbungsfrist bis zum 06.09.2013
Alte Backwarenfabrik
Nutzung, derzeit
Ungenutztes Fabrik- und Lagergebäude mit Freifläche. Die unbebaute Erweiterungsfläche ist ebenfalls ungenutzt.

zulässige Nutzung

Die Grundstücke befinden sich im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 178-4 Teilbereich B „Rogätzer Straße/südlich Hafenstraße“. Die Grundstücke sind als Eingeschränktes Gewerbegebiet (§ 8 i.V.m. § 1 Abs. 4 und 5 BauNVO) festgesetzt. Die Einschränkungen beziehen sich auf die Schallemission und auf die begrenzte Zulässigkeit von Einzelhandelsbetrieben.

Erschließung
Leitungen für Strom, Abwasser-, Wasser-, Gas- sowie Informationsmedien liegen in der Rogätzer Straße. Die Elektroanlage des Gebäudes wurde als Unterverteilung angebunden. Die Erschließung der Grundstücke ist über den nördlich der Verkaufsfläche verlaufenden Weg durch Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit möglich.

Orientierungswert

26.001,- EUR für beide Grundstücke (ca. 4.469 m²)
1,-- EUR für das Grundstück der ehem. Backwarenfabrik („blau“ gekennzeichnete Teilfläche) 26.000,-- EUR für die Erweiterungsfläche („gelb“ gekennzeichnete Teilfläche)

Alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung des Vertrages stehen, hat der Erwerber zu tragen. Die Veräußerung erfolgt freibleibend nach Höchstgebot unter Berücksichtigung einer Kurzbeschreibung des Vorhabens.
Der ausgewiesene Orientierungswert stellt den Endwert dar.
Nach Beendigung der Entwicklungsmaßnahme wird somit kein Ausgleichbetrag fällig.

Katasterdaten

Areal der ehem. Backwarenfabrik
Flur 276
Flurstück 1226/20 und 10132 tlw.
Verkaufsgröße ca. 2.581 m²

Areal der Erweiterungsfläche
Flur 276
Flurstücke 10166, 10168, 10171 und 10174 tlw.
Gesamtgröße ca. 1.888 m²

Lagebeschreibung
Die Grundstücke liegen nördlich des Stadtzentrums von Magdeburg im Stadtteil Alte Neustadt.

Erreichbarkeit

Straßenbahnlinie 2                      ca. 200 m
Stadtmitte/Alter Markt                 ca. 10 min
Anbindung Magdeburger Ring      ca. 2,5 km
Anbindung A 2                           ca. 6,5 km
Anbindung Wissenschaftshafen   ca. 0,6 km

1. Grundstücksbeschreibung/Bauliche Details/Besonderheiten zur ehemaligen Backwarenfabrik


Historie
Die ehemalige Backwarenfabrik wurde zwischen 1897 und 1899 als Tonwarenfabrik erbaut.
Von 1901 bis 1910 fand eine Umnutzung und ein Umbau für die Zwecke des
„Konsumvereins für Magdeburg und Umgebung GmbH“ (gegründet 1884) als Großfleischerei
und Großbäckerei statt. Seit 1996/97 ist das Gebäude leerstehend.

Bebaubarkeit
Das Grundstück der ehemaligen Backwarenfabrik befindet sich im Bereich des rechtsverbindlichen
Bebauungsplanes 178-4 Teilbereich B „Rogätzer Straße/südlich Hafenstraße“.
Gemäß des Bebauungsplanes 178-4 Teilbereich B ist das vorgenannte Grundstück als
eingeschränktes Gewerbegebiet (§ 8 i.V.m. § 1 Abs. 4 und 5 BauNVO) festgesetzt. Eine
Umnutzung zu Wohnzwecken muss vom Erwerber beantragt werden. Die Grundflächenzahl
entsprechend des Bebauungsplanes beträgt 0,8. Die Baumassenzahl ist mit 6,0
ausgewiesen.

Bauweise
- 3-geschossiger Ziegelbau
- teilunterkellert

Zu weiteren baulichen Details können die bei der Verkäuferin vorliegenden Unterlagen
eingesehen und eine Ortsbesichtigung vereinbart werden.

Bauzustand
- Leerstandsbedingter Sanierungsstau einschließlich Feuchtigkeitsschäden im Kellergeschoss
- Die Geschosse sind beräumt, nur die Backöfen sind noch vorhanden
- Heizungs- und tlw. Elektroanlage wurde demontiert
- Gas-, Wasserver- und -entsorgung wurde vom öffentlichen Netz getrennt
- Kein Kommunikationsnetz
- Fenster und Türen wurden teilweise erneuert bzw. in geeigneter Form geschlossen
- Das Dach wurde abgedichtet
- Am westlichen Zugangstor wurde eine Rampe mit Fluchtwegtreppe aus verzinktem Stahl errichtet
- Brandschutz ist nicht erfüllt

Denkmalschutz
Das Gebäude ist gemäß §§ 2 und 18 des Denkmalschutzgesetzes des Landes Sachsen-
Anhalt (DenkmSchG LSA) vom 21. Oktober 1991 durch das Landesamt für Denkmalpflege
und Archäologie Sachsen-Anhalt als Kulturdenkmal (Baudenkmal, §2 Abs. 2 Nr. 1 Denkm-
SchG LSA) gewürdigt und in das Denkmalverzeichnis eingetragen wurden.

Begründung des Denkmalschutzes:
Langestreckter zweieinhalb-geschossiger Ziegelbau von 21 Fensterachsen mit Satteldach,
die Fassade durch Segmentbogenfenster, Lisenen und farbige Ziegelstreifen gegliedert,
Mezzaningeschoss durch gekuppelte Rundbogenfensterchen betont, die Hoffassade mit
zwei flachen, giebelbetonten Risalten, typische gründerzeitliche Industrie-Architektur, städtebaulich
prägend für die Rogätzer Straße, bedeutsam im Ensemble mit den unmittelbar
benachbarten historischen Industriebauten des Gaswerkes.

Altlasten
Das Flurstück 10132 ist als Altlastenverdachtsfläche der ehemaligen Vianda Wurst- und
Fleischwarenfabrik ausgewiesen. Aus Sicht der Unteren Bodenschutzbehörde besteht
jedoch kein Untersuchungsbedarf.

Nutzfläche des Gebäudes

- EG:       940 m²
- 1.OG:    810 m²
- 2.OG:    915 m²
Gesamt:  2.665 m²

Brandschutzbestimmungen
Bei Nutzungsänderung, Wiederinbetriebnahme oder Ausbau muss eine den Brandschutzbestimmungen
entsprechende Neuüberprüfung des Gebäudes erfolgen. Hierbei ist u. a. zu
beachten, dass aufgrund der Grenzbebauung durch die südliche und östliche Gebäudeaußenwand,
Abstandsflächen von 5 m einzuhalten und als Baulasten zu sichern sind. Alternativ
sind die südliche und die östliche Gebäudeaußenwand fensterlos zu gestalten.

Baumbestand

Auf dem Grundstück der ehemaligen Backwarenfabrik befindet sich ein Baum, der laut § 3
der Baumschutzsatzung geschützt ist.

Vorhandene Dokumentationen zum Gebäude
- Grundriss-, Gebäudepläne
- Statische Berechnung zum westlichen Podest mit Fluchttreppe
- Statikberechnung von 1897
- Statikberechnung von 1907 zur Erweiterung (Art unbekannt)
- Statikberechnung von 1945 zu einem Umbau (Art unbekannt)
- Statischer Nachweis einer neu errichteten Massivdecke über dem Kellergeschoss im Bereich des Backofens von 1981
- Prüfbericht der Materialuntersuchung des Gebäudes vom 15.05.2003
- Statische Untersuchung zur Tragfähigkeit der Gebäudedecken vom 12.12.2006

2. Grundstücksbeschreibung/Besonderheiten zur Erweiterungsfläche


Bebaubarkeit
Die Erweiterungsfläche befindet sich ebenfalls im Bereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes
178-4 Teilbereich B „Rogätzer Straße/südlich Hafenstraße“. Gemäß des
Bebauungsplanes 178-4 Teilbereich B ist das v. g. Grundstück ebenfalls als eingeschränktes
Gewerbegebiet (§ 8 i.V.m. § 1 Abs. 4 und 5 BauNVO) festgesetzt. Die Erweiterungsfläche
befindet sich jedoch außerhalb der festgesetzten überbaubaren Grundstücksflächen.
Eine Bebaubarkeit ist daher ausgeschlossen.
Des Weiteren befand sich auf dem Grundstück der Erweiterungsfläche ehemals ein 4-
geschossiges Gebäude. Dieses wurde im Jahr 2008 abgerissen. Hierbei wurde der Keller
des abgerissenen Gebäudes verfüllt und die Oberfläche begradigt.
Die Erweiterungsfläche eignet sich aufgrund der Festsetzung im o. g. Bebauungsplan
sowie der vorgenommenen Verfüllung der Keller u. a. als Stellplatz- oder Lagerfläche.

Altlasten

Das Grundstück der Erweiterungsfläche ist nicht im Altlastenkataster der Landeshauptstadt
Magdeburg registriert. Aufgrund der beschriebenen Vornutzung sind jedoch Bodenkontaminationen
nicht auszuschließen. Eine Überprüfung auf Bodenkontaminationen durch die
Landeshauptstadt Magdeburg ist nicht erfolgt.

3. Vorbehalte

Die Entscheidung, ob ein Verkauf der beiden Grundstücke zusammen oder je einzeln
erfolgt, obliegt den städtischen Gremien der Landeshauptstadt Magdeburg. Ein Kaufangebot
kann für die Verkaufsfläche der ehemaligen Backwarenfabrik allein oder einschließlich
der Erweiterungsfläche abgegeben werden.
Alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Durchführung des Vertrages
stehen, hat der Erwerber zu tragen. Darüber hinaus die Kosten für die Vermessung und
die katasterliche Fortschreibung des Grundbesitzes.
Interessenten für das Objekt geben bitte neben einem Angebot eine Kurzbeschreibung des
Vorhabens ab.

Flurkarte
Rogätzer 28 Flurkarte
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