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Uraufführung am 12. April beim Magdeburger Ballett
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Alexander Sementchoukov choreographiert „Schumanns Phantasie“

Mit „Schumanns Phantasie“ – Uraufführung am 12. April 2003, 19:00 Uhr – zeigt Alexander Sementchoukov, Tänzer und Choreograph am Theater der Landeshauptstadt  Magdeburg, sein erstes abendfüllendes Ballett. Bereits in der Vergangenheit hatte er sich mit Mozart und Johann Strauß für seine Choreographien das Leben von Musikern erwählt.
Sementchoukov lässt aus der angedeuteten Sterilität der Heilanstalt Endenich, in der Robert Schumann nach einem Selbstmordversuch 1854 seine letzten beiden Jahre verbracht hatte, wesentliche Momente aus dem Leben des Komponisten lebendig werden, ohne ein chronologisch-biographisches Ballett zu schaffen.

Die Hauptpartie wird Sementchoukov, der mit dieser Inszenierung sein Diplomstudium als Choreograph abschließt, selbst tanzen. Clara Wieck wird von drei Tänzerinnen verkörpert, um sie in verschiedenen Altersstufen zu zeigen. Eine Ballettschülerin, Julia Zeplichal und Gisele Santoro (langjährige Tanzpartnerin von Sementchoukov) sind als das musikalische Wunderkind, die spätere Frau Robert Schumanns zu erleben.
Originaltexte von Schumann werden in den Ballettabend ebenso eingehen wie bekannte Musik des Komponisten. Das musikalische Zentrum bildet seine Fantasie C-Dur. Aber auch die „Träumerei“, die „Davidsbündlertänze“ und der berühmte „Carnaval“ spielen eine Rolle. Das ganze Ballettensemble wird den „Carnaval“  feiern – als Figuren, die Schumann erdachte. Darunter seine eigene Doppelgestalt, Florestan und Eusebius.

Alexander Sementchoukov hat die Klaviermusik Robert Schumanns für sein Ballett bearbeiten lassen. Dafür konnte er den Magdeburger Komponisten Alexander Trinko gewinnen, der elektronisch eine dem Orchesterklang ähnliche, neue musikalische Qualität erschafft. Sein Zutun verbindet zudem das tradierte Schumann-Material mit heutiger Klangwelt. Mit Trinko hatte Sementchoukov 2002 bereits sehr erfolgreich ein zehnminütiges Ballett fürs St. Petersburger Fernsehen geschaffen.

Die Bühne für das neue Ballett gestaltet Christian Baumgärtel, die Kostüme entwirft Kostümdirektor Stephan Stanisic.

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