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Inhalt

Ständige Ausstellung:

Anfänge deutscher Geschichte
Otto der Große und Magdeburg


Magdeburg ist wie kein anderer Ort mit dem Leben und Wirken Ottos des Großen (912 - 973) verbunden.
Mit all seiner herrschaftlichen Macht förderte er die Stadt, die sich unter ihm von einem Handelsplatz an der Elbe zu einem führenden Erzbistum des Reiches entwickelte. Die Ausstellung im Kaiser-Otto-Saal widmet sich der Bindung Ottos des Großen zu seiner "königlichen Stadt".
Mit dem Magdeburger Reiter, dem ersten erhaltenen vollplastischen Reiterstandbild seit der Antike,
dem Wandgemälde von Arthur Kampf und weiteren Preziosen wird die Erinnerung an Otto I. durch die Jahrhunderte erlebbar.

Magdeburg - Die Geschichte der Stadt
Von 1524 bis zur Gegenwart (Kapitel 5-12)

Mit den Themen Propagandazentrum der Reformation, der Dreißigjährige Krieg und die Brandenburgisch-preußische Festungsstadt sowie mit den Epochen vom Aufbruch ins Industriezeitalter ab 1815 über die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und der Zerstörung Magdeburgs am Ende des Zweiten Weltkrieges, dem Wiederaufbau als „sozialistische Industriestadt“ bis zur Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts im vereinten Deutschland präsentiert das Museum bereits den größten Teil der neuen Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte Magdeburgs.
Im Abschnitt „Frühe Neuzeit“ ist nunmehr dauerhaft das Gemälde „Die Spende des Abendmahls durch Luther und Hus“ (um 1600) eines unbekannten Meisters der Cranach-Schule zu sehen. Der Besucher kann aber auch an interaktiven Medien-Stationen in Handschriften Luthers blättern oder Einblatt-Drucke und Flugschriften ohne die sonst üblichen konservatorischen Einschränkungen studieren.
Interessanter Höhepunkt des Rundgangs ist u.a. ein Film mit „bewegten“ Kupferstichen, der die drama-tischen Szenen bei der Eroberung Magdeburgs durch Tilly im Mai 1631 vor Augen führt.
Weitausladende Fortifikationsanlagen und selten gezeigte Kommandantenporträts beschreiben das Bild der Festungsstadt. Keramiken, Magdeburger Silber, Gemälde und nicht zuletzt das große Puppenhaus geben Einblick in die Zeit des Magdeburger Barock. In den kommenden Monaten werden die Räume mit steinzeitlichen Siedlungsspuren vor 200 000 Jahren bis zur Geschichte des Mittelalters von der Ersterwähnung Magdeburgs 805 im Diedenhofener Kapitular bis zur Metropole des Erzbistums den Überblick über die stadtgeschichtliche Entwicklung in insgesamt zwölf Kapiteln vervollständigen.
Die Ausstellung bietet die Grundlage für publikumsorientierte Angebote, darunter regelmäßige Führungen zu unterschiedlichen Themen, Werkstattgespräche, Workshops, Vorträge und die bewährten Formen des „Museums für Junioren“ oder der Seniorenakademie.


Sonderausstellungen:

 

Der Breite Weg – ein verlorenes Stadtbild

Der Breite Weg – erstmals erwähnt im Jahr 1207, als ein Stadtbrand auch den ottonischen Dom vernichtete – ist seit Jahrhunderten die Hauptverkehrsader Magdeburgs. Über die Bebauung vor der Zerstörung der Stadt während des Dreißigjährigen Krieges 1631 gibt es kaum Hinweise.
Beim Neuaufbau wurden nur einige wenige Gebäude und Kirchen auf den Brandmauern wiedererrichtet. Der mittelalterliche Stadtgrundriss blieb bis 1945 erhalten. In der brandenburg-preußischen Ausbauphase entstand unter der besonderen Förderung des Gouver-neurs Fürst Leopold von Anhalt-Dessau auf der Grundlage neuer Bauvorschriften ein Gesamtbild prachtvoller Fassaden, Straßen und Plätze, das später als „Magdeburger Barock“ beschrieben wurde.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts verlor der Breite Weg seinen Charakter als Barockstraße; Läden, Lokale, Büros und Warenhäuser entstanden oft durch den Umbau vorhandener Einrichtungen, die bis auf geringe Reste im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.
Grundlage der Ausstellung sind Fotos fast aller Straßenhäuser von 1937, die aneinander gereiht die historische Architektur wieder erstehen lassen.
Ergänzt wurden die Fehlstellen durch Zeichnungen der Fassaden aus den Bauakten. Als Vergleich dient der heutige Breite Weg. Die schon vor Jahren im Technikmuseum, aber auch u. a. in Polen mit großer Resonanz gezeigte Ausstellung wurde grundlegend überarbeitet, aktualisiert und mit neuen Fotos ausgestattet. Hinzugefügt wurde dem ursprünglichen Ausstellungskonzept die nunmehr auf dem Breiten Weg vorhandenen Zeichen „Gegen das Vergessen“, die „Stolpersteine“ zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Die Fayence- und Steingutmanufaktur der Familie Guischard 1756–1839

Die Ausstellung im Kaiser-Otto-Saal zeigt fast 80 Fayencen und „englisches Steingut" aus der Manufaktur Guischard, die zwischen 1756 und 1839 über mehrere Generationen in der Braunehirschstraße im Nordwesten der Altstadt bestand. Fayencen entstanden aus eisen- und stark kalkhaltigen Tonsorten, die durch Schlemmen gereinigt, geformt, getrocknet und bei etwa 900 Grad gebrannt wurden. Anschließend erhielt der rotfarbige „Scherben" eine Glasur und während des zweiten Brandes die Gebrauchsfähigkeit.
Zu sehen sind neben prächtig gestalteten und bemalten Potpourri-Vasen, Zierkörben, Terrinen und Platten auch Tassen, Schüsseln, Walzenkrüge, Leuchter und Fliesen. Die Spezialsammlung des Museums, die durch Nachkriegsereignisse 1945/46 ihrer besten Stücke beraubt war, umfasst heute dank der großzügigen Manfred Meinz und Jutta-Schoeller-Meinz-Stiftung aus dem Jahr 2004 wieder etwa 180 Einzelobjekte.

Gemälde des 15. und 16. Jahrhunderts im Kreuzgang

Die Tafelbilder mit ausschließlich religiösen Themen entstanden in einer relativ kurzen Zeitspanne von 50 Jahren und spiegeln eindrucksvoll den Übergang von der gotischen Epoche der Malerei zur Renaissance wider. Gezeigt werden u.a. Bilder von Jan Polack (um 1435–1519) und Jan Baegert, ein „Epitaph der Margarethe von Glymes" eines bislang unbekannten niederländischen Meisters sowie eine „Heilige Familie" vermutlich von Joos van Cleve d. Ä. (1485–1540/41?) und Bilder von Lucas Cranach d. Ä. (1472–1553), die insgesamt eine sich ändernde Aussagekraft spüren lassen, hervorgerufen durch die neue Auffassung der menschlichen Darstellung.


Damit bezahlten die Magdeburger
Von Magdeburger Pfennigen, Groschen und Talern
In Kooperation mit dem Magdeburger Münzverein
28. März bis 21. September

Historische Münzen üben einen eigenen, exotischen Reiz aus, auch ohne dass der Betrachter über deren Wert und Funktion im Zahlungsverkehr schon Kennt-nis hat. Vorgestellt werden hier das fremde Geld, das nach Magdeburg einströmte und Münzbilder unter-schiedlicher Reichsstände und Münzstätten zeigt, und natürlich das „eigene Geld“ nach dem Privileg Kaiser Maximilians II. (1564-1576), der als Katholik trotzdem eine Neigung für die Protestanten fühlte. Die Ausstellung zeigt einleitend eine Auswahl von Denaren, Dünnpfennigen, Brakteaten oder Hohlpfennigen.
Im Mittelpunkt steht die Zeit von den ersten Groschenprägungen im frühen 16. Jahrhundert bis zu den letzten stadtmagdeburgischen Prägungen um 1680. Themen sind aber auch u.a. die Arbeit der Münzmeister und deren Zeichen, das städtische Münzwesen im Vergleich zu den Prägungen der Landesherren oder der wirtschaftliche Wert der Münzen im Verhältnis zu den Lebenskosten und Löhnen im 16. und 17. Jahrhundert.
Die Münzen sind zu einem großen Teil aus dem Bestand des Museums ausgewählt. Viele andere hat Alfred Knoke, Magdeburger Münzverein, geliehen.
Eine Leihgabe kommt aus dem Berliner Münzkabinett.




 
Vergangene Ausstellungen:
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