Hilfsnavigation

Festung Magdeburg
Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube

Hauptnavigation

Veranstaltungen

Terminsuche

Übernachtungsfinder

Achtung: Ihre Daten werden an eine externe Webseite weitergeleitet.

Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Reiseangebote

Favoriten

Inhalt

Festungsanlagen Magdeburg

Bastion CleveDie Festungsgeschichte Magdeburgs ist lang, die ersten Befestigungsanlagen lassen sich auf das 12./13. Jahrhundert datieren. Magdeburg wurde zu dieser Zeit mit einer Stadtmauer einheitlich umbaut, welche sich um den Bereich der heutigen nördlichen Altstadt zwischen Krökentor, Otto-von-Guericke-Straße und unmittelbar südlich des Domes befand. Zwischen 1500 und 1550 wurde die Festung zunehmend durch das Anlegen von Rondellen und Bastionen verstärkt. Dabei wurde die Stadtmauer zu Beginn des 16. Jahrhunderts mit Festungstürmen versehen, wovon heute noch der Lukasturm sowie der Turm „Kiek in de Köken“ erhalten und für Interessierte zu besichtigen ist.

Nachdem die Festung Magdeburg 1631 in Folge des Dreißigjährigen Kriegs fast völlig zerstört wurde, wurden ab 1666 brandenburgische Garnisonen hier stationiert und ab 1679 weiter ausgebaut. Im Zuge dessen, wurde 1706 die große Zitadelle - als wichtiger Bestandteil der Magdeburger Festungsanlage - auf dem Gebiet des heutigen Werder fertiggestellt. Bis 1740 wurden die Festungsanlagen in Magdeburg ausgebaut, verstärkt und erweitert.

1806 kam es zu einer fast kampflosen Übergabe der Festung an die napoleonischen Truppen, da auf Befehl Friedrich II. seit 1740 nicht mehr weitergebaut wurde und dadurch auch keine Instandhaltungsarbeiten mehr erfolgten. In den Jahren 1812 und 1813 verstärkten die Franzosen die Festung wieder, wobei die Vorstädte Neustadt und Sudenburg aufgrund der Erweiterungsarbeiten der Festung abgerissen wurden. Im Mai 1814 fiel die Festung in Folge der Befreiungskriege wieder in preußischen Besitz.

Durch den Bau der Eisenbahnstrecke Magdeburg-Leipzig, wurden ab 1838 Eisenbahn Tore in die Festungsmauern eingelassen. Die Anlage war gegen Angriffe aber immer noch anfällig, wodurch 1860 damit begonnen wurde, 13 Außenforts rund um die Festung zu errichten. Zur Verstärkung wurden 1890 sechs Zwischenwerke ergänzt. Die Festungsanlagen wurden mit den Jahren jedoch immer wirkungsloser, wodurch es zur Aufgabe des Fortgürtels 1907 kam und
letztendlich zur endgültigen Aufhebung des Festungszwanges im Jahre 1912.


 

 
- Anzeigen -