Hilfsnavigation

Offizielle Eröffnung des Magdeburger IBA-Pfades
Servicenavigation und Sprachauswahl

Twitter Facebook Youtube

Hauptnavigation

Veranstaltungen

Terminsuche

Übernachtungsfinder

Achtung: Ihre Daten werden an eine externe Webseite weitergeleitet.

Imagefilm

Postkarte zum Imagefilm

Reiseangebote

Favoriten

Inhalt

Offizielle Eröffnung des Magdeburger IBA-Pfades am kommenden Samstag "Leben an und mit der Elbe"

 IBA Logo
  
Weitere Informationen:

Gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr Dr. Karl-Heinz Daehre eröffnet Magdeburgs Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper am Samstag, dem 24. April, um 15.30 Uhr, den Magdeburger IBA-Pfad. Er verbindet 44 städtebauliche Stationen zwischen der Herrenkrugbrücke im Norden und dem Wasserturm Salbke im Süden. Alle Magdeburgerinnen und Magdeburger sind dazu herzlich willkommen.

"Der IBA-Pfad spiegelt die städtebauliche Entwicklung am Fluss wider und zeigt, wie Magdeburg in den vergangenen Jahren immer näher an die Elbe gerückt ist", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Zu den Stationen des IBA-Pfades gehören unter anderem die Denkfabrik im Wissenschaftshafen, der Elbbahnhof mit der Allee der IBA-Städte und die freigelegten Festungsmauern am Kavalier Scharnhorst. Entlang dem Pfad können sich Spaziergänger und Radfahrer künftig an Informationstafeln über die einzelnen IBA-Stationen informieren. Die Tafeln werden ebenfalls am Samstag eingeweiht."

Zur Eröffnung des IBA-Pfades hat die Stadtverwaltung ein buntes Programm vorbereitet. Dazu gehören eine Flottenparade auf der Elbe, Musik von einer Big Band, Kanonenschüsse zur offiziellen Einweihung und eine anschließende kostenlose IBA-Stadtführung. Unter den geladenen Gästen auf den Schiffen sind unter anderem die 40 Preisträger des Fotowettbewerbes "Elbansichten".

Regelmäßige IBA-Stadtführungen finden ab dem 25. April 2010
immer Sonntag,
um 10.00 Uhr
zum Preis von 5,00 Euro pro Person statt.
Treffpunkt ist am Petriförder.

Zu den 44 Stationen des IBA-Pfades zählen der Herrenkrugpark mit dem Herrenkrugsteg, das Werner-von-Siemens-Gymnasium, die historische Architektur und Technik im Wissenschaftshafen, das IBA-Projekt Denkfabrik, das Virtual Development und Training Centre (VDTC), der Nordbrückenzug, der Jahrtausendturm, das IBA-Projekt Lukasklause mit dem Otto-von-Guericke-Zentrum, die Kulturfestung Mark, die Wallonerkirche, die Stadtmauer mit Lutherturm, die St.-Petri-Kirche und die Magdalenen-Kapelle, die Elbuferpromenade mit dem Petriförder, die Johanniskirche, der Alte Markt mit dem Alten Rathaus, dem Magdeburger Reiter und dem Roland, die Tourist-Information, die Zollbrücke, der IBA-Shop, das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, der Info-Pavillon am Kloster, das Hundertwasserhaus, die Bischofskirche St. Sebastian, das Kulturhistorische Museum, der Dom mit dem Domplatz, das Haus der Romanik, der Fürstenwall mit dem alten Wehrturm Kiek in de Köken, der Weg der Ottonen, die FrauenOrte, die Festungsanlage Bastion Cleve, die Brücke am Schleinufer mit dem Eisenbahntor, das IBA-Projekt Elbbahnhof, die Hubbrücke, der Kavalier Scharnhorst, die Sternbrücke mit dem IBA-Projekt Allee der IBA-Städte, der Klosterbergegarten mit den Gruson-Gewächshäusern, das Gesellschaftshaus mit dem Telemannzentrum, das Puppentheater, das IBA-Projekt Wasserturm Salbke, das Salbker Lesezeichen, der Stadtpark Rotehorn mit dem Aussichtsturm und der Stadthalle und dem Landesfunkhaus des MDR sowie die Brücke am Cracauer Wasserfall.

Hintergrundinformationen zur IBA
2010 ist das Präsentationsjahr der IBA Stadtumbau. 19 IBA-Städte aus ganz Sachsen-Anhalt zeigen, welche städtebaulichen Antworten sie in den vergangenen Jahren auf die demographische Entwicklung gefunden haben und wie sie ihre Städte so qualifizieren, dass sie lebenswert und gut gerüstet für die Zukunft sind. Die Landeshauptstadt Magdeburg beteiligt sich an der IBA mit dem Thema "Leben an und mit der Elbe". Die Präsentation des Magdeburger IBA-Beitrages begann heute im IBA-Shop mit den beiden Ausstellungen "IBA 2010 Magdeburg" und "Kulturlandschaft Elbe"

Die Landeshauptstadt orientiert ihren Beitrag zur IBA 2010 am Leitbild "Leben an und mit der Elbe", denn der Fluss prägt maßgeblich die Identität des Stadtbildes. Aber Stadt- und Fluss­landschaft waren im Prozess des stetigen gesellschaft­lichen Wandels nachhaltigen Veränderungen unterwor­fen. Deshalb sollen die Elbe und ihre naturnahen Auen noch stärker als bislang in die Stadtlandschaft einbezogen werden.

Ziele der Magdeburger IBA-Beteiligung sind unter anderem die attraktive Gestaltung von Zugängen zur Elbe und Wegen entlang des Ufers, die Aufwertung der an die Elbe grenzenden Stadtgebiete, die Suche nach Nutzungen für Brachflächen, die Stärkung der städtischen Identität und die Schärfung des Profils als innovative Wissenschaftsstadt.

An drei IBA-Schauplätzen entlang der Elbe werden exemplarisch neue Wege der Stadtentwicklung aufgezeigt:

"Mehr Stadt – weniger Landschaft": Der ehemalige Handelshafen wird unter diesem Thema zu einem "Wissenschaftshafen" umgebaut. Er ist bereits heute ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung am Fluss. Die Landeshauptstadt entwickelt hier ein lebendiges Stadtquartier mit Flächen für Dienstleistungen, Freizeit und Tourismus. Die "Denkfabrik" und weitere wissenschaftliche Einrichtungen qualifizieren den Wissenschaftshafen zu einem Zentrum für Innovation und Wissenstransfer.

"Historisches Erbe am Fluss": Zweiter IBA-Schauplatz ist die Altstadt bis hin zum Elbbahnhof. Hier wird zum Beispiel mit der baulichen Entwicklung bisheriger Bahngrundstücke in unmittelbarer Nähe zum Fluss und zum südlichen Stadtzentrum eine neue Phase der Stadtentwicklung entlang der Elbe angestoßen. Ein Teil des Bereiches rund um die Elbe hat bereits wesentlich an Attraktivität gewonnen: Die Elbuferpromenade wurde in vielen Bereichen verschönert, der Petriförder mit seinen Schiffsanlegestellen sowie die Lukasklause erstrahlen in neuem Glanz, der neue Stadtplatz und die Ginkgo-Allee laden zum Verweilen ein und die neue Brücke über das Schleinufer verbindet die touristisch attraktiven Bereiche des Domplatzes und des Fürstenwalls direkt mit dem Ufer des Flusses.

"Weniger Stadt, mehr Landschaft": Unter diesem Thema sollen die im Südosten gelegenen Stadtteile aufgewertet werden. Hier geht es um die zukünftige Gestaltung großer ehemaliger Industrieareale. Ziel ist die Verlagerung von Gewerbestandorten – weg von der Elbe, hinein in den Bereich zwischen Hauptstraße und Trassen der Deutschen Bahn. Durch diese Verlagerung könnten neu gewonnene Landschafts-, Freizeit- und Wohnbereiche an der Elbe entstehen. Die Siedlungsstrukturen zwischen der Elbe und der Bahnlinie sollen entflochten, die Ortskerne gestärkt und ihr Bezug zur Elbe in den Mittelpunkt dieses IBA-Schauplatzes gerückt werden. Um diesen Prozess erfolgreich zu führen, hat die Stadtverwaltung Strategien für ein Flächenmanagement entwickelt.

 

 

- Anzeigen -