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Preussische Festungsstadt Magdeburg

Bastion Cleve ©MMKT

Ob Bastion Cleve, Fort XII im Stadtpark Rotehorn oder der Westwall entlang der Maybachstraße – Die Tourist-Information Magdeburg bietet spannende Ausflüge in die Geschichte der Magdeburger Festungsanlagen.

Tiefe Festungsgräben, dunkle Bastionen und dicke Festungsmauern – Magdeburg galt als stärkste preußische Festungsstadt. Wer in die Geschichte der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg eintauchen will, dem werden die geführten Ausflüge zu ausgewählten Festungsanlagen gefallen. Manchmal bedarf es eines Zufalls, um einen bedeutenden Teil Magdeburger Geschichte zu Tage zu fördern wie beispielsweise die Bastion Cleve. Als bei Bauarbeiten für die neue Fuß- und Radwegebrücke am innerstädtischen Fürstenwall der Boden nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht wurde, stieß man nicht auf Munition, sondern auf bislang unbekannte Festungsbauten aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Schon länger bekannt war hingegen ein „Förder“ genannter Tunnel. Er ist bereits in einer Karte Otto von Guerickes aus dem Jahr 1632 zum Wiederaufbau der Stadt nach dem 30-jährigen Krieg verzeichnet. Der Tunnel diente als Ausgang aus der befestigten Stadt. Tunnel und Festungsmauern wurden inzwischen freigelegt. Neben dem öffentlich zugänglichen Vorhof ist der Tunnel im Rahmen von Führungen wieder erlebbar.

Im Stadtpark Rotehorn lässt sich bis heute anhand der vorhandenen Wallstruktur der Aufbau und die Funktion des sechseckigen Forts XII für die Verteidigung Magdeburgs gut erkennen. Erhalten geblieben beziehungsweise noch gut sichtbar sind unter anderem gedeckte Wege, verschiedene Tunnel, sogenannte Poternen, sowie Querwälle, die auch Traversen genannt werden. Eine andere Art der Befestigung ist der Westwall. Entlang der Maybachstraße erhält man einen Eindruck von Funktion und Zusammenhang zwischen den dortigen Kasematten – gemeint sind vor Artilleriebeschuss geschützte unterirdische Gewölbe im Festungsbau – der Künette (Hauptgraben) und anderen Wehranlagen, die freigelegt und neu gestaltet wurden.

Über die Führungen in ausgewählten Festungsanlagen hinaus bietet die Tourist-Information weitere attraktive Stadtführungen an. Neben dem täglichen Rundgang um 11:00 Uhr ab der Tourist-Information, zählen beispielsweise geführte Spaziergänge entlang der Elbe dazu. Besonders unterhaltsam: Erlebnisführungen am Abend – schöne Aussicht und Auftritt zweier Magdeburger Originale inklusive. Bei dieser Abendführung nimmt Sie ein Stadtführer mit auf eine spannende Reise durch die wechselvolle Geschichte Magdeburgs. Über die malerisch beleuchtete Sternbrücke führt die Tour in den Stadtpark Rotehorn. Einen wundervollen Ausblick auf das abendliche Magdeburg können Sie vom Aussichtsturm genießen, der eigens für die Abendführungen geöffnet wird.

 

 

 

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