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»Buddenbrooks«

  

Buddenbrooks v.l.n.r. Tabea Scholz, Ricardo Gehn, Wolfgang Vogler, Gisela Hess, Bernd Vorpahl, RenéThomas Manns Roman »Buddenbrooks« kommt am Theater Magdeburg in einer Fassung von John von Düffel auf die Bühne. Premiere ist am Sonnabend, 1. Dezember, 19.30 Uhr, im Schauspielhaus.

Die Buddenbrooks sind eine angesehene Kaufmannsfamilie. Der wirtschaftliche Erfolg, die gesellschaftliche Anerkennung wie auch der familiäre Zusammenhalt bauen auf Ordnung, Disziplin und Leistung auf. Nach dem Tod des alten Konsuls übernimmt der älteste Sohn Thomas die Geschäfte und die Verantwortung für die Familientradition. Auch wenn es ihm nach außen hin gelingt, das Ansehen der Familie zu einem Höhepunkt zu führen, ist der innere Auflösungsprozess nicht mehr aufzuhalten. Zunehmend zerbricht er an der selbst auferlegten Härte und an der Kluft zwischen dem eigenen Anspruch und dem sich real abzeichnenden Niedergang. Immer heftiger werden auch die Auseinandersetzungen mit dem Bruder Christian, der zunehmend als Belastung empfunden wird. Auch der Schwester Tony gelingt es nicht, den Ansprüchen der Familientradition gerecht zu werden. Letztlich kann auch Hanno, der ersehnte Erbe und Stammhalter, die familiären Erwartungen nicht erfüllen.

»Buddenbrooks« erzählt vom Niedergang einer Familie und eines Unternehmens im 19. Jahrhundert, deren traditionellen Werte weder den Gesetzen eines verschärften Kapitalismus noch den Individualisierungsbestrebungen der Familienmitglieder standhalten können. Thomas Manns Geschichte vom menschlichen und wirtschaftlichen Scheitern der Buddenbrooks an den Anforderungen einer neuen Zeit eröffnet zugleich einen faszinierenden Blick auf unsere Gegenwart.

Regisseur Wulf Twiehaus inszenierte für das Schauspiel Magdeburg in der vergangenen Spielzeit erfolgreich Neil LaButes Stück »Fettes Schwein« und sorgte für einen Publikumsmagneten im Repertoire. An der theatralen Umsetzung des Romans »Buddenbrooks« interessiert ihn vor allem das Umfassende, das anhand des Mikrokosmos Familie erzählt wird: »Es geht um Lebensentwürfe und die Freiheit von Entscheidungen in einer wirtschaftlich geprägten Welt. ‚Wie weit löse ich mich von meiner Herkunft’ und ‚wie frei bin ich in meinen Entscheidungen’ sind absolut heutige Fragen, die uns mit der Illusion konfrontieren, sich selbst als völlig frei zu begreifen. Obwohl der Roman bereits über 100 Jahre alt ist, ist es sehr reizvoll, sich darüber ein Standardwerk der Literatur greifbar zu machen«.
Der Autor und Dramaturg John von Düffel erzählt in seiner Fassung mit der Konzentration auf die drei Geschwister Thomas (Wolfgang Vogler), Tony (Susanne Krassa) und Christian (René Schwittay) zugleich die Geschichte der gesamten Familie. Außerdem spielen Gisela Hess, Tabea Scholz; Ricardo Gehn, Thomas Fritz Jung, Jon-Kaare Koppe, Bernd Vorpahl und Thomas Werrlich.

Regie: Wulf Twiehaus I Bühne: Katrin Hieronimus I Kostüme: Katharina Beth

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