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Filmtage „zwanzigstundenwoche.“
Kurz-, Dokumentar- und Spielfilmtage in Magdeburg vom 2. bis 5. August 2007 in der FestungMark

Arbeit im Wandel. Alltag im Wandel. Leben im Wandel. Einundvierzig Filme an vier Tagen & in zwei Sälen, zwanzig Stunden Filmprogramm, dazu eine Ausstellung, eine Lesung, ein Vortrag, Musik sowie ein Filmbrunch - herzlich willkommen zur „zwanzigstundenwoche“*.Mit einem einmaligen Programm lädt die KulturSzeneMagdeburg e.V. vom 2. bis 5. August zu den ersten Kurz-, Dokumentar- und Spielfilmtagen in die FestungMark Magdeburg ein.

In Zeiten rasanter Modernisierung und Globalisierung ändern sich die sozialen Lebenswelten weltweit. Das Filmfestival „zwanzigstundenwoche.“ will mit den thematischen Schwerpunkten wie der Suche nach neuen Arbeits- und Lebenswege in unserer und in anderen Kulturen, Hast, Hektik und der Sehnsucht nach Verlangsamung, Konsum und Vergnügen diesen sozialen Wandel deutlich machen und zum Nachdenken und Diskutieren auffordern.

Im Filmrepertoire stehen Dokus über Arbeitssuchende in Deutschland, Geschichten über Call-Center-Agents in Bombay, bekannte und prämierte Filme wie der Klassiker „Modern Times“ von und mit Charlie Chaplin oder „Staplerfahrer Klaus – Der erste Arbeitstag“, aber auch weniger populäre und ungewöhnliche Werke finden sich in zwanzig Stunden Kinoprogramm wieder. Wir begegnen Geschäftsmännern und Obdachlosen, beobachten eine Verkehrskontrolleurin im hektischen Pyongyang, treffen eine vietnamesische Familie in Deutschland nach der Wende, begleiten einen jungen Philippino bei der riskanten Alltagsarbeit, versuchen unser Glück in Europa mit Shad und Otho von der Elfenbeinküste, sind beim Coaching für Arbeitssuchende in München, sehen den Abbruch einer Kokerei im Ruhrgebiet und deren Verschiffung nach Fernost oder besuchen zwei Menschen, die mit unglaublich viel Herzblut und Einsatz ein kleines Dorfkino in Sachsen-Anhalt betreiben. Diese und viele weitere Protagonisten erzählen über ihre Arbeits- und Lebenswege, von Aufbrüchen und Niedergängen, von Existenzängsten, aber auch von Hoffnung und Erfolgen.

Dazu gibt es ganz besondere Begleitveranstaltungen mit Musik, Kunst, Vortrag und Diskussion, Lesung und einem Filmbrunch am Abschlusstag. Am 2. August eröffnet Magdeburgs Kultur-beigeordneter Dr. Rüdiger Koch gemeinsam mit dem Magdeburger Bildhauer Volker Kiehn und  Maler Sebastian Herzau die Filmtage sowie die Ausstellung der Magdeburger „Hünstlerorganisation“ („DieHO“). Die Kunstwerke werden nicht nur bis Sonntag zu sehen sein, sondern stehen am Eröffnungstag als „Schrott-Instrument“ auch im Mittelpunkt einer Percussionperformance.

Die „zwanzigstundenwoche.“ findet als Teil der bundesweiten Reihe „Work in Progress“ mit Unterstützung der Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. und der Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit 36 weiteren Filmfestivals und -reihen an mehr als 50 Spielorten in ganz Deutsch-land statt. Die FestungMark in Magdeburg ist dabei die einzige Spielstätte in Sachsen-Anhalt. Wir freuen uns, dass es somit möglich ist, den rasanten Wandel von Arbeit- und Lebenswelt wird in einer Stadt und an einem Ort zu thematisieren, die ihrerseits viel zu diesem Thema zu berichten haben. Von einer Stadt des Schwermaschinenbaus zu einer Stadt der Wissenschaft, des Einzel-handels und des Dienstleistungssektors sind diese Veränderungen gerade in Magdeburg allerorts sicht- und spürbar.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturamt der Landeshauptstadt Magdeburg, der Stadtsparkasse Magdeburg, den Städtischen Werken Magdeburg, den Magdeburger Verkehrsbetrieben, der Volksbank Magdeburg e.G. sowie dem Studentenwerk Magdeburg.

* Entsprechend des jährlich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegebenen Statistischen Taschenbuches wird die klassische Form des Vollzeitjobs mehr und mehr von Teilzeitarbeitsplätzen verdrängt. Waren es 1970 noch unter 10% und 1995 gut 20% erreichte 2005 der Anteil der Teilzeitarbeitsplätze 32,4%.

PROGRAMM

Donnerstag, 2. August 2007

19:00 Uhr Einlass 
19:30 Uhr kultur macht arbeit I                           
Eröffnung der „zwanzigstundenwoche“ und der begleitenden Ausstellung mit Dr. Rüdiger Koch (Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg), Volker Kiehn (Bildhauer aus Magdeburg), Sebastian Herzau (Maler) und Perkussionistinnen aus Magdeburg
20.30 Uhr Filmprogramm:
Saal 1: „Arbeitsmaßnahmen“: Amazons (Russland 2003, 20 Min.), Hausmann (Deutschland 1999, 6 Min.), Der Besuch (Deutschland 1997, 14 Min.),   Der Glockengießer (Deutschland 1999; 30 Min.), Der Kreis (DDR 1988/89, 3 Min.), Das halbe Leben (Deutschland 2003, 100 Min.)
Saal 2: „Beschaffungsmaßnahmen“: Drei Briefe (DDR 1963, 20 Min.), Nord od neg (Norwegen 1995, 9 Min.), Sitzend überleben (Deutschland 2001, 21 Min.), Kleingeld (Deutschland 1999, 15 Min.), Hundeleben (Kasachstan / Deutschland 2004, 7 Min.), Losers and Winners (Deutschland 2006, 96 Min.)23.30 Uhr  kultur macht arbeit II
Magdeburger Percussionisten spielen auf Kunstwerken von Volker Kiehn

Freitag, 3. August 2007

19:00 Uhr Einlass
19.30 Uhr film macht arbeit
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Axel Geiss, Prof. für Medienmanagement/Medienwirtschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH)
20:30 Uhr Filmprogramm:
Saal 1: „Beschleunigung - Entschleunigung“: Angestellte in unserer Zeit (BRD 1963, 25 Min.), Nò (USA 2003, 31 Min.), Go to Shanghai (Deutschland 1999, 15 Min.), FiveFortyFive (Deutschland 1998; 10 Min.), Heimspiel (Norwegen 2004, 10 Min.), Pyongyang Robo Girl (Finnland 2002, 4 Min.), Alter Egaux (Belgien 1999, 12 Min.), Be to be (Deutschland 2003, 67 Min.)
Saal 2: "Entschleunigung - Beschleunigung“: Work (Kanada 1999, 11 Min.), Nur der Nebel ist grau (BRD 1965, 25 Min.), Die Totenwäscherin (Deutschland 2000, 30 Min.), Arbeiter verlassen die Fabrik (Deutschland 1995, 36 Min.), Modern Times (USA 1936, 87 Minuten)

Samstag, 4. August 2007

19:00 Uhr Einlass
19.30 Uhr leben macht arbeit
Studenten des Studiengangs Cultural Engineering an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lesen aus Pierre Bourdieus „Das Elend der Welt“ (in Zusammenarbeit der theaterrandgruppe Magdeburg)
20:30 Uhr Filmprogramm
Saal 1: „Wege: fern“: Die Scooterfahrer (BRD 1988, 15 Min.), Insel der Blumen (Brasilien 1989, 12 Min.), Wir bleiben hier (DDR 1990, 30 Min.), Bitter Orange (Brasilien 1997, 29 Min), John & Jane (Indien 2005, 83 Min.)
Saal 2: „Wege: nah“: Demnächst hier (Deutschland 1994, 13 Min.), Ich und das Universum (Deutschland 2003, 14 Min.), Staplerfahrer Klaus - Der erste Arbeitstag (D 2001, 13 Min.), Silverstar (Deutschland 2000, 13 Min.), Vögel des Himmels (Frankreich/Großbritannien 2005, 109 Min.)

Sonntag, 5. August 2007

10.30 Uhr Einlass
11.00 Uhr „essen macht arbeit“ Filmbrunch mit umfangreichem Brunchbüffet
parallel: Filmprogramm „Brot & Spiele“: Permanent Residents (USA/Deutschland 2005, 9 Min.), Useless Dog (Irland 2004, 5 Min.), Living a Beautiful Life (Deutschland/USA 2003, 13 Min.), Q (Deutschland 2002, 15 Min.), Wasp (Großbritannien 2003, 25 Min.), Willkommen im Club (Deutschland 2005, 98 Min.)

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