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Deutschland wird Ausrichter der 15. Europa-Meisterschaft der Heissluftballone vom 17. – 25. August 2007
100 Ballone aus über 30 Ländern am Himmel über der Landeshauptstadt Magdeburg

Insgesamt 30 Delegierte, die den weltweit aktiv betriebenen Ballonsport repräsentierten, beendeten am vergangenen Samstag ihre jährliche Generalversammlung. Die FAI (Fédération Aéronautique Internationale) – vergleichbar dem IOC – begrüßte als Dachverband aller Luftsportartenden der Welt zahlreiche Abgeordnete und Gäste.

Die 4-tägige Sitzung fand in den Räumlichkeiten des Museums des Internationalen Olympischen Kommittees in der am Genfer See gelegenen Stadt Lausanne statt. Während der Tagung werden neben Diskussion technischer und sportlicher Themen wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen.
Ein Schwerpunkt behandelte die auf der gesamten Welt festzustellenden Tendenzen zur Überregulierung. Die dadurch ausgelösten Kostenerhöhungen bei Gebühren und Versicherungen sind erheblich. Sie bedrohen unmittelbar die Ausübung des Luftsports in vielen Ländern. Hier gilt es, durch kompetente Mitarbeit in den Gremien der Europäischen Union und auf der Ebene der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation rechtzeitig gegenzusteuern.

Ganz besondere Bedeutung bekommen vor diesem Hintergrund die Ausrichtungsorte großer internationaler Meisterschaften, da sie Medien, Öffentlichkeit und Interesse auf sich ziehen. So wie auch die Vergabe der Olympiade ganze Städte und Nationen elektrisiert, ist die Ausrichtung einer Welt- oder Europameisterschaft von höchster Bedeutung.

Für die Durchführung der 15. Europameisterschaft der Heissluftballonpiloten hatten sich neben der Stadt Brissac-Quincé (Frankreich) und Dmitrov (Russland) auch Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg beworben. Monatelange Lobbyarbeit und intensive Vorarbeiten gipfelten in der Schlusspräsentation im großen Plenarsaal des IOC in Lausanne. Das von dem Deutschen Markus Haggeney persönlich präsentierte Konzept zeigte umfassend und schlüssig die Eignung der Landeshauptstadt für diese Großveranstaltung auf.

Neben einer exzellenten Hotel-Infrastruktur und einer großartigen durch die Elbe und die Börde geprägten Landschaft, waren es vor allem die vorzüglichen Anlagen des Elbauenparks, die das Gesamtkonzept zu einem Favoriten werden liessen. Die Tatsache, dass es in Magdeburg bekanntermassen eine begeisterungsfähige Bevölkerung gibt und dies auch jährlich durch ihre Besuche der BallonMagie-Tage ausdrückt, rundeten das Bild ab.

In der geheimen Schlussabstimmung erhielt Deutschland mit 20 von 30 Ja-Stimmen den Zuschlag. In der Zeit vom 17. – 25. August 2007 werden somit mindestens 83 offizielle Mannschaften und weitere 20-30 Fiesta-Teams den Himmel über Magdeburg mit einem gigantischen Himmels-Kunstwerk verschönern.

Die 8-tägige Veranstaltung wird neben ca. 500 Sportlern weitere 100 Offizielle und viele weitere Besucher in die Elbe-Stadt ziehen. Neben den wirtschaftlichen Aspekten, die vorwiegend die Gastronomie und Hotellerie interessieren werden, ist aber die Tatsache, dass über 30 Nationen Gäste der Landeshauptstadt sein werden, für die Medien im Rahmen ihrer jetzt anlaufenden Berichterstattung von größter Wichtigkeit.
Der Name der Stadt und die Erfahrungen der vielen hundert Besucher, werden mit der wichtigsten Ballonveranstaltung verknüpft werden, die es in Deutschland je gegeben hat.

Die Magdeburger werden durch Ihre Gastfreundschaft und ihr Interesse an der Europa-Meisterschaft den Charme ihrer Stadt in den Herzen der teilnehmenden Sportler verankern und dadurch zu einer weiteren überregionalen und internationalen Steigerung der Bekanntheit und Beliebtheit Magdeburgs beitragen.

 

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